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Lokalsport „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ – SVG Celle will Aufstieg perfekt machen
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20:30 08.05.2014
Von Uwe Meier
Jetzt ist mal Schluss. Bogna Dybul (rechts) und der - SVG Celle wollen sich auf dem Weg in - die Bundesliga nicht mehr stoppen lassen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ So lautete die Titelzeile eines Songs, den die Höhner als Hymne zur Handball-Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland angestimmt hatten. Vor sieben Jahren half das Lied den DHB-Männern, ihren Traum vom Gewinn des WM-Titels zu verwirklichen. Ganz so hoch ist das Ziel des SVG Celle zwar nicht aufgehängt. Doch passender könnte die Fragestellung für den Handball-Zweitligisten aus Celle kaum sein. „Wenn nicht jetzt, wann dann“ – wird der eine noch fehlende Punkt zum Aufstieg der SVG-Mannschaft in die Bundesliga geholt?Die Antwort darauf gibt es am Sonnabend. Dann steht für das Celler Team das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Und wenn der TSV Nord Harrislee ab 19.30 Uhr seine Visitenkarte in der Celler HBG-Halle auf den Tisch legt, zählt für die Gastgeberinnen eigentlich nur ein Sieg. „Darüber braucht man nicht viel schnacken“, muss auch Celles Trainer Christian Hungerecker zugeben. „Die Karten sind längst aufgedeckt“, sagt er vor einer Partie, die für sein Team zu einer reinen Nerven- und damit Kopfsache werden dürfte. Denn soviel ist klar: Celle ist in diesem Spiel der klare Favorit. Und sollte das Team seine Normalform abrufen, sollte der SVG dieser Rolle auch gerecht werden. Beim Aufstiegsaspiranten weiß man nur zu genau, was die Stunde geschlagen hat. Zwar würde der SVG bei einer eventuellen Niederlage gegen den „Nordexpress“ sieben Tage später bei den Füchsen Berlin eine weitere Chance erhalten, den einen noch fehlenden Punkt einzusammeln. Doch auf dieses Rechenspiel will man sich in Celle nicht einlassen. „Wir sind selbstbewusst genug, um zu wissen, was wir auf die Platte bringen müssen“, sagt Hungerecker. „Wir wollen den Aufstieg jetzt perfekt machen – mit aller Macht.“Ein Selbstläufer wird die Aufgabe allerdings nicht. Zwar hatte Celle das Hinspiel im hohen Norden klar mit 34:28 für sich entschieden, doch der SVG ist gewarnt. Denn nachdem beim TSV Nord Harrislee nach vereinsinternen Querelen angekündigt wurde, in der nächsten Saison keine Mannschaft mehr in der 2. Liga melden zu wollen, läuft es beim „Nordexpress“ zumindest sportlich richtig rund. Aus den vergangenen sieben Begegnungen holte das TSV-Team fünf Siege.Personell steht dem SVG-Coach dieselbe Mannschaft wie am vergangenen Sonnabend zur Verfügung. Damit steht fest, dass Kathrin Schulz aufgrund ihrer Ellenbogenverletzung weiter pausieren muss. Erneut dabei sind Tina Wagenlader und Saskia Rast von der HSG Badenstedt. „Jede Spielerin muss noch mal zwei bis drei Prozent draufpacken“, meint Hungerecker. „Aber darüber mache ich mir keine Sorgen. Die Mädels sind von der Konzentration und vom Willen her am Anschlag.“