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Lokalsport Westercelle kontra Müden: Ungleiches Duell im Derby
Sport Sport regional Lokalsport Westercelle kontra Müden: Ungleiches Duell im Derby
17:14 06.12.2013
Der VfL Westercelle (gelb) wird gegen den MTV Müden einen schweren Stand haben. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

VfL Westercelle –

MTV Müden

(Sonntag, 11 Uhr)

Nicht nur für Westercelle ist der Tabellenführer klarer Favorit. Aber als Außenseiter will der VfL seinen Ex-Spielern (Laubenstein, Hüsken, von Bothmer) das Leben schwer machen. Die Mannschaft hat sich viel vorgenommen, will den Ball lange halten und wenig technische Fehler produzieren. „Außerdem wollen wir den Gästen in der Abwehr einen schönen Empfang bereiten“, hofft VfL-Betreuer Michael Meyer.

Auch Müden will in der Abwehr stabiler stehen, weil der MTV gegen Soltau zu viele leichte Tore kassierte. Wenn der Gast mit der richtigen Einstellung, dem Willen und der entsprechenden Physis in das Derby geht, sollte es tatsächlich eine machbare Sache werden. „Wir werden Westercelle definitiv nicht unterschätzen“, kündigt Trainer Markus Haydl an und mahnt: „Das wäre fatal. Gerade in einem Derby kann sich der Underdog in einen Rausch spielen, und dann wird’s schwer, den Spieß umzudrehen.“ Verzichten muss Müden auf Rückraumspieler Dennis Hüsken, der sich gegen MTV Dannenberg das vordere Kreuzband gerissen hat und nun bis Saisonende fehlt.

HSG Adelheidsdorf-W. –

TuS Jahn Hollenstedt

(Heute, 19 Uhr)

Optimistisch geht HSG-Trainer Lutz Röper an die Aufgabe gegen den Tabellenletzten. Das kommt sicherlich auch deswegen, weil erfahrene Stammkräfte wie Carsten Karl und Mirko Behrend wieder mitmischen. Zudem sollte Keeper Martin Nolte wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein.

Hollenstedt enttäuscht nach ohnehin schon schweren Vorjahren jetzt völlig, liegt mit 0:18 Punkten auf dem letzten Rang. Wathlingen sollte also mit guter Einstellung die nächsten Punkte holen. Dann hätte der Gastgeber 10:10 Punkte und kann dem abschließenden Spiel gegen Eyendorf entspannt entgegen sehen. „Das werden dann schöne Weihnachten“, so Röper.

Von Stefan Mehmke