Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Westercelle und Südwinsen feiern Siege
Sport Sport regional Lokalsport Westercelle und Südwinsen feiern Siege
19:29 21.04.2013
Von Christopher Menge
Im Vorwärtsgang: Westercelles Tim - Petersen (gelbes Trikot) startet Richtung - Strafraum. Der Mittelfeldstratege traf zum - 5:1-Endstand gegen den FSV Tostedt. Quelle: Anne Friesenborg
Westercelle

Eigentlich war er gar nicht in der Startelf, doch weil sich Dashnor Dullaj beim Aufwärmen verletzte, rückte Malte Stellmach in die Mannschaft. Der Westerceller Stürmer avancierte mit einem Tor und vor allem wegen zwei Traumvorlagen zum Mann des Tages. Der VfL gewann gegen den FSV Tostedt mit 5:1 (0:0).

VfL Westercelle –

FSV Tostedt

5:1 (0:0)

Als Andreas Schwanke in der 75. Minute seinen Gegenspieler zu Fall brachte und Fabian Ehrig den fälligen Elfmeter zum 1:1 verwandelte, geriet der Westerceller Sieg kurzzeitig in Gefahr. Doch die Schwarz-Gelben hatten in Person von Philipp Boie im Gegenzug die richtige Antwort parat. Stellmach spielte in die Gasse, Boie umkurvte den Torwart und traf. „Das war die richtige Antwort“, sagte VfL-Trainer Andreas Heindorff, „vorher haben wir es uns unnötig schwer gemacht.“

In der ersten Halbzeit gelang es den Westercellern nämlich nur selten aus der spielerischen Überlegenheit Chancen zu kreieren. Viele Unkonzentriertheiten sorgten dafür, dass die Hausherren nur eine gute Möglichkeit hatten. Boies Schuss aus halbrechter Position ging in der 30. Minute knapp am langen Pfosten vorbei.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hätte Stellmach seine Mannschaft aber in Führung bringen müssen, doch nach feiner Vorarbeit von Tim Petersen traf er nur die Latte. Als sich die Zuschauer noch über die vergebene Chance ärgerten, legte sich Sven Bothfeld den Ball zum Freistoß auf der rechten Seite zurecht. Gefühlvoll zirkelte der Abwehrchef den Ball ins Netz. Zwei Minuten später verpasste er aber die Vorentscheidung. Philip Garmann legte von der Grundlinie zurück, doch Bothfeld schoss neben das Tor.

Nach Boies „richtiger Antwort“ schraubten Stellmach per Kopf, Garmann und Petersen in der Schlussphase das Ergebnis noch nach oben.

SSV Südwinsen –

TV Meckelfeld

4:1 (0:0)

„Das war ein ganz großes Spiel“, sagte Südwinsens Trainer Mehmet Ekinci zufrieden. Dank einer vor allem in der zweiten Halbzeit ganz starken Leistung gewannen die Südwinser gegen den Tabellendritten aus Meckelfeld auch in der Höhe verdient mit 4:1. „Unsere Zweikampfstärke war entscheidend“, sagte Ekinci.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte brachte Naser Dullaj die Gastgeber durch eine schöne Einzelaktion in der 46. Minute in Führung. Er setzte sich gegen seinen Gegenspieler im eins gegen eins durch und schob den Ball ins Tor. Die Gäste schlugen zwar in der 55. Minute zurück, doch Hendrik Ziemke stellte nur zwei Minuten später die Führung wieder her.

Der eingewechselte Tim Klein machte in der 83. Minute nach schöner Vorarbeit von Timo Ziesenis und Naser Dullaj und in der 90. Minute nach einem Konter schließlich alles klar.

SV Nienhagen –

TSV Auetal

1:3 (1:2)

84 Minuten waren in Nienhagen gespielt, als Matthias Behrens von rechts in den Strafraum zog und von seinem Gegenspieler gefoult wurde. Schiedsrichter Matthias Brand entschied folgerichtig auf Strafstoß. Doch damit war sein Assistent gar nicht einverstanden. Er überredete seinen „Chef“ auf Schwalbe zu entscheiden – kein Elfmeter für Nienhagen und zu allem Überfluss auch noch die Gelb-Rote Karte für den Torjäger.

Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste verdientermaßen mit 2:1. Auetals Felix Beck hatte die Zügel in die Hand genommen und seine Mitspieler immer wieder in Szene gesetzt. „Unglaublich, dass so ein starker Spieler nur in der Bezirksliga spielt“, sagte Nienhagens Trainer Claus Netemeyer. Für die frühe Gäste-Führung hatte aber Silvano Weiß gesorgt. Er düpierte gleich vier Nienhäger Abwehrspieler und traf.

Was der kann, kann ich schon lange, dachte sich wohl fünf Minuten später Behrens. In gleicher Manier traf er zum Ausgleich. Dieser hatte bis zur 35. Minute Bestand. Da verwandelte Patrick Smereka einen von SVN-Keeper Matthias Walczak verschuldeten Elfmeter zum 1:2. Auf der anderen Seite gab es den fälligen Strafstoß nicht.