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Lokalsport Westerceller U17 schafft Versetzung trotz Leistungseinbruch
Sport Sport regional Lokalsport Westerceller U17 schafft Versetzung trotz Leistungseinbruch
16:35 24.06.2018
Seine Knieverletzung machte dem VfL schwer zu schaffen: Bei 17 Einsätzen hat Westercelles Cihad Kizilhan (links) den Ball 18 Mal im gegnerischen Tor eingenetzt. Damit ist er der Top-Scorer des VfL. Quelle: David Borghoff
Westercelle

Nach einem famosen Start in die Niedersachsenliga-Saison sah es zwischenzeitlich so aus, als hätte der VfL in den oberen Tabellenregionen seinen Platz gefunden; der Erfolg gegen den VfL Wolfsburg im Pokal sorgte für zusätzliche Begeisterung. „Wir hatten einen tollen Start, der für Euphorie gesorgt hat. Diese hat uns dann eine ganze Weile getragen“, erinnert sich Fiedler. Am dritten und fünften Spieltag grüßte der VfL von Platz eins, ehe man sich zum Ende der Hinrunde auf dem fünften Platz einpendelte. Für das erste Halbjahr verteilte Lehrer Fiedler seiner Mannschaft die Note Zwei.

Die anschließenden Ferien schienen nicht für Schulaufgaben genutzt worden zu sein, wie Fiedler erklärt: „Wir hatten Probleme bei der Trainingssteuerung, ganz besonders in der Wintervorbereitung. Wir haben uns zudem wahrscheinlich zu lange zu sicher gefühlt.“ Der fehlende Kunstrasenplatz in Celle ließ den VfL mit einem großen Nachteil in die Rückrunde starten, der große Einbruch folgte jedoch erst zum Saisonende, der Klassenerhalt stand zeitweilig auf der Kippe: Sieben Spiele ohne Sieg, davon sechs Niederlagen zum Abschluss sprechen eine deutliche Sprache – inklusive einer 1:8-Tracht Prügel vom FT Braunschweig.

„Das Mentalitätsmonster ist uns in den letzten Spielen etwas abhanden gekommen. Der letzte Eindruck der Saison hat überhaupt nicht gepasst“, so Fiedler, der in der Rückrunde aufgrund einer Knieverletzung lange auf Top-Scorer Cihad Kizilhan (18 Saisontore) verzichten musste. „Anscheinend waren wir zu stark von Cihad abhängig. Seitdem er nicht mehr dabei war, haben wir kein Spiel mehr gewonnen.“ 13 Punkte aus zwölf Spielen – mehr als eine ausreichende Note Vier ist da für das zweite Halbjahr nicht drin.

Mit dem achten Platz und damit verbundenen Nichtabstieg zeigt sich der Trainer dennoch zufrieden: „Wir haben unter dem Strich das Ziel erreicht und freuen uns, dass wir den Platz in der Liga an das nächste VfL-Team weitergeben können.“ Besonders erfreut, zeigt sich Fiedler über die Entwicklung der Mannschaft, von der er einen Großteil auch im kommenden Jahr in der A-Junioren Niedersachsenliga betreuen wird – die Mannschaft hat den Sprung in die nächste Jahrgangsstufe geschafft.

Von Noah Heinemann

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