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Lokalsport Westerceller Volleyballer mit freiem Kopf nach Vechta
Sport Sport regional Lokalsport Westerceller Volleyballer mit freiem Kopf nach Vechta
19:18 20.11.2014
Von Heiko Hartung
Augen zu und durch: Robin Schnittger und - Christian Stahnke (rechts) müssen mit dem VfL Westercelle - am Samstag beim Tabellenführer Vechta antreten. Quelle: Alex Sorokin
Westercelle

Je nach Sichtweise ist die Partie beim Regionalliga-Primus DJK Füchtel Vechta am Samstag, 20 Uhr, für die Volleyballer des VfL Westercelle die einfachste oder eben schwierigste Aufgabe der bisherigen Saison. Schwierig deshalb, weil Vechta in fünf Spielen bislang nur einen einzigen Satz abgegeben hat und mit dieser eindrucksvollen Bilanz von der Spitze der vierten Liga grüßt. Einfach deshalb, „weil wir nichts zu verlieren haben“, erklärt Westercelles Zuspieler Robin Schnittger. „Vechta ist momentan bärenstark. Von uns erwartet in diesem Auswärtsspiel niemand einen Sieg. Wir können vom Kopf her entspannt dorthin fahren.“

Eigentlich wollten die Gelb-Blauen mit einer etwas besseren Siegesbilanz ins Oldenburger Münsterland reisen, doch die insgeheim eingeplanten Punkte blieben am vergangenen Wochenende in Salzgitter. „Salzgitter ist kein Punktelieferant. Dort zu verlieren, ist keine riesige Überraschung“, relativiert Schnittger die 1:3-Niederlage jedoch und versichert: „Das Spiel ist abgehakt. Wir schauen jetzt nach vorn.“

Frech nach vorn soll es auch im Spiel selbst zugehen. „Wir werden unser Heil im Angriff suchen – das liegt uns“, verrät Schnittger die taktische Marschroute. Bedeutet in der Praxis: Eins-zu-eins-Situationen suchen, die Mitte einsetzen, aber auch variabel über die Außen versuchen, Punkte zu sammeln. Wieder dabei ist wohl Außenangreifer Jonathan Hoffmann.

Vielleicht gelingt ja auch eine Überraschung und der VfL kann zumindest einen Punkt ergattern. „Mit Vechta haben wir gute Erfahrungen“, so Schnittger. „Vergangene Saison haben wir das Rückspiel 3:1 gewonnen.“