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Lokalsport Wieckenberg blickt im Familienduell aufs Finale
Sport Sport regional Lokalsport Wieckenberg blickt im Familienduell aufs Finale
16:30 30.11.2018
Von Christian Link
Isabell Ruschel wird die Wieckenberger Riege erstmals als Nummer eins an die Zielscheiben führen. Quelle: Oliver Knoblich
Wieckenberg

Zwei Siege in Folge haben dem SV Wieckenberg in der Luftgewehr-Bundesliga zwar etwas Abstand zu den Abstiegsplätzen eingebracht. Das Saisonziel „Finalrunde“ liegt für die Sportschützen aus dem Celler Westkreis aber immer noch ein Stück weit entfernt. Ein Punktgewinn gegen den Meisterschaftsanwärter SSG Kevelaer am Samstag könnte das ändern. Sieg oder Niederlage wird diesmal in einem Familienduell entschieden: Die drei Ruschel-Schwestern vom SVW treffen auf die Janßen-Zwillinge und ihren Bruder. Am Sonntag geht es dann gegen die abstiegsbedrohte Riege vom Wissener SV.

Wieckenbergs Topschützin Stine Nielsen wird im Wettkampf mit den favorisierten Rheinländer dagegen nicht ins Geschehen eingreifen. „Stine muss in Dänemark die Qualifikation für die EM in Kroatien bestreiten und bekommt keine Freigabe für die Bundesliga“, sagt SV-Chef Horst-Dieter Ruschel. Stattdessen wird seine Tochter Isabell Ruschel auf Position 1 schießen. Dort steht ihr voraussichtlich Anna Janßen gegenüber, die in ihren drei Saisoneinsätzen noch nie unter 395 Ringe geschossen hat. Ihre Zwillingsschwester Franka nur einen leicht schlechteren Saisonschnitt.

Die Ruschels und die Janßens treffen in Bundesliga erstmals aufeinander

In der Liga treffen die Ruschels und Janßens erstmals aufeinander. Bei den Deutschen Meisterschaften lieferten sie sich im Oktober aber bereits ein Duell, das zugunsten der Wieckenberger ausging: Isabell, Melissa und Claire-Luisa Ruschel gewannen Gold im Team – Franka und Anna Janßen holten zusammen mit Lara Quickstern die Bronzemedaille. Im Ligabetrieb haben die beiden Janßen-Zwillinge bisher aber mehr Ringe und Punkte gesammelt als die Ruschel-Schwestern.

„Die SSG halte ich für eine der derzeit besten Mannschaften der Liga“, sagt Wieckenbergs Trainer Norbert Poltermann. Er hofft deswegen auf den Einsatz von SV-Neuzugang Henrik Larsen. Dem Norweger traut er mehr zu als die 393 Ringe bei seinem bislang einzigen Ligawettkampf. Poltermann: „Henrik hat sich in Wieckenberg unter Wert verkauft.“

Norweger Larsen könnte auf Position 3 starten

Larsen könnte auf Position 3 starten, den zweiten SV-Startplatz hat sich Tina Lehrich nach ihrer starken Leistung (396 Ringe) beim jüngsten Wettkampf gegen SG Mengshausen gesichert. Obwohl sie den gleichen Saisonschnitt wie Larsen hat (393 Ringe), müsste Katharina Anna laut Regularien dem Norweger den Vortritt lassen. Melissa und Claire-Luisa Ruschel sind Kandidaten für die Positionen 4 und 5. Bei Kevelaer wird Simon Janßen wohl nur als Ersatzmann mit dabei sein und seine beiden Schwestern moralisch unterstützen.

Der zweite Gegner für SV Wieckenberg beim Wettkampfwochenende in Mengshausen, einem 600-Seelen-Dorf am Hattenbacher Dreieck, ist der SV Wissen. Der Tabellenzehnte hat in dieser Saison erst einmal gewonnen – und zwar gegen den Vorletzten SV Kamen. Aber SV-Chef Ruschel warnt dennoch vor dem Gegner aus Rheinland-Pfalz, der dringend Punkte gegen den Abstieg einfahren will: „Das Team ist sehr gut aufgestellt und hat an Position 1 mit Pea Smeets aus Holland eine richtig gute Schützin.“

Der SV Wieckenberg hat die Finalrunde im Visier. In Niederaula will des SVW-Team gegen SSG Kevelaer und Wissener SV seine Ambitionen unterstreichen.

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