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Lokalsport Wieckenberger Bundesliga-Schützen wollen nichts dem Zufall überlassen
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10:38 06.01.2017
Von Oliver Schreiber
Wieckenberg

Nur der erste Gegner Baunatal (2:16) kann die auf Rang neun liegenden Wieckenberger (6:12) noch auf einen Abstiegsplatz zurückdrängen. Doch dafür müssten sowohl im direkten Vergleich als auch gegen Schlusslicht Freischütz Rautheim (0:18) hohe Siege her – und der SVW müsste auch gegen den Siebten Hilgert (8:10) klar verlieren. „Das ist alles sehr unwahrscheinlich, aber eben leider auch nicht unmöglich. Im Schießsport liegt alles dicht beieinander“, erklärt Friedemann.

Mit rund 40 Fans im Rücken, die sich auf den Weg an die niederländische Grenze machen werden, wollen die Wieckenberger nichts dem Zufall überlassen. Die Anreise erfolgte bereits gestern, um sich bestens vorbereiten zu können.

Die Wieckenberger treten in Bestbesetzung an – und mit viel Selbstvertrauen. „Der Sieg im letzten Wettkampf gegen den Deutschen Meister Elsen hat allen unheimlich gut getan. Durch solche Erfolgserlebnisse wird dir als Schütze klar, dass sich der ganze Trainingsaufwand lohnt“, sagt Friedemann.

Kevelaer ist zudem ein gutes Pflaster. In der vergangenen Saison gewann Wieckenberg dort beide Wettkämpfe. Das soll sich wiederholen. „Wir können beide Duelle gewinnen. Unser Ziel war es, möglichst besser als Platz acht abzuschneiden. Das ist noch möglich“, erläutert Friedemann.

Zum Abschluss gehen für den SVW Stine Holtze Nielsen, Constanze Rotzsch, Anne Kowalski, Tina Lehrich und Claire-Luisa Ruschel an den Schießstand, auch Jana Eckhardt darf auf einen Einsatz hoffen. Alle Partien in Kevelaer werden übrigens live im Internet auf sportdeutschland.tv übertragen, als Experten geben beispielsweise Olympiasieger wie Henri Junghänel Statements zu den Wettkämpfen ab.