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Lokalsport Wieckenberger Sportschützen erfolgreich
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17:29 10.05.2018
Von Uwe Meier
Melissa - Ruschel Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Wieckenberg

Pilsen. Zuvor waren ihre Schwester Isabell Ruschel sowie die Wieckenberger Teamkollegin Anne Kowalski bei einem internationalen Wettkampf in Berlin erfolgreich gewesen. Isabell Ruschel holte sich dort mit dem Luftgewehr stehend 60 Schuss mit überzeugenden 627.1 Ringen den Sieg. Im Wettbewerb Kleinkaliber (KK) 60 Schuss liegend siegte Anne Kowalski. In der Königsdisziplin KK 40 – 3 mal 40 Schuss verfehlte Melissa Ruschel mit dem vierten Platz mit guten 1158 Ringen das Podest nur knapp.

Dafür trumpfte sie in Pilsen groß auf. „Das war ein hochklassig besetzter Wettbewerb“, sagte Horst-Dieter Ruschel. Wie gut seine Tochter Melissa das Ziel im Visier hatte, machte eine weitere Aussage des Vorsitzenden der Wieckenberger Schützen deutlich. „Bei den olympischen Spielen wäre sie mit dieser Leistung im Finale dabei gewesen.“

Mit 445,9 Ringen belegte die Wieckenberger Sportschützin im Drei-Positionen-Wettkampf hinter der Serbien Sanja Vukasinovic (459,8) und der Slowenin Ziva Dvorsak (457,1) den dritten Rang. Im Wettbewerb 60 Liegend setzte die 18-Jährige mit 623,0 Ringen mit Platz zwei hinter den Finnin Inka Havukainen (624,6 Ring) noch einen drauf. Die erzielten Ergebnisse bedeuteten für Melissa Ruschel zugleich beide Mal eine persönliche Bestleistungen. Die 18-Jährige nahm es relativ gelassen. „Ich habe mich darauf konzentriert, das abzuliefern, was ich trainiert habe“, sagt sie. „Das hat ganz gut geklappt.“ Den zweiten Platz bezeichnete sie dann dennoch als Krönung. Da könnte man dann eigentlich schon mal zufrieden sein. Nicht aber Melissa Ruschel: „Besser geht es aber immer irgendwie.“

Das kann sie ja dann in Kürze bei Ranglisten-Wettkämpfen sowie der Qualifikation zu den Weltmeisterschaften beweisen.

Eines bleibt unverändert. Der TuS Celle FC wird in dieser Saison nicht gerade vom Glück verfolgt. Trotz einer über weite Strecken des Spiels ausgezeichneten Leistung kam der stark abstiegsbedrohte Celler Bezirksligist nicht über ein 1:1 gegen den SV Essel hinaus. Doch zum einen fehlte auch diesmal der obligatorische „Mega-Bock“ in der TuS-Defensive nicht, zum anderen trat Schiedsrichter Daniel Ballin aus Etelsen nicht gerade als Heimschiedsrichter auf. Der Unparteiische zog sich den berechtigten Zorn der heimischen Fans unter den 220 Zuschauern im Günther-Volker-Stadion zu. Er versagte einem regulären Kopfballtor von Marvin Feldmann (45.) die Anerkennung. Zweimal blieb seine Pfeife nach elfmeterreifen Fouls an Andreas Gerdes-Wurpts (35./80.)stumm.

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