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Lokalsport Wietzenbruch sichert mit 9:1 gegen Bendestorf Klassenerhalt
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20:40 21.05.2018
Yan Luca Klindworth (am Ball) ist seinem Gegenspieler Yannis Thelm einen Schritt voraus. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

Celle. Sein wie entfesselt spielendes Team ließ dem Tabellenletzten nicht den Hauch einer Chance. Bereits in der 4. Minute traf Torjäger Mathias Winkler zum 1:0. Dann war einer so richtig „on fire“, und der hieß Dennis Iwastschenko. Zuerst nutzte der pfeilschnelle Außenstürmer einen Fehler von Bendestorfs Kapitän Lars Bergmann und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel unhaltbar zum 2:0 (10.) in die Maschen. Nach einem langen Abschlag von Niels Petersen war Iwastschenko gegen die entblößte Gästeabwehr zum 3:0 (18.) erneut zur Stelle. Beim 4:0 (21.) vollendete der „völlig losgelöste“ Iwastschenko mit viel Gefühl im Stile eines Klassemannes.

Auch danach wurde Bendestorf teilweise schwindelig gespielt. Weitere gute Chancen des SCW blieben aber ungenutzt. Dafür gerieten die Gäste, die sich nun einige Frustfouls erlaubten, nach der Gelb-Roten Karte gegen Dennis Wiegels (40.) in Unterzahl. Doch auch mit dem 4:0 im Rücken und trotz eines Spielers mehr auf dem Platz hielten die Wietzenbrucher Druck und Tempo hoch. Mathias Winkler erhöhte auf 5:0 (55.), bevor er selbst die Vorlage zu Mario Beckers 6:0 (58.) gab. Becker war es auch, der mit einem wuchtigen Schuss ins linke untere Toreck auf 7:0 (65.) erhöhte. Gegen die weit aufgerückte SCW-Abwehr erzielte Bendestorfs Paul Döring den 1:7-Ehrentreffer (68.).

Doch Timo Schmidt stellte mit dem 8:1 (72.) postwendend den alten Abstand wieder her. Den Schlusspunkt zum 9:1 (82.) setzte der eingewechselte Corvin Ringler, dessen scharfe Eingabe abgefälscht wurde und so den Weg ins Tor fand. Nach starker Vorarbeit von Mario Becker wollte es Mathias Winkler dann zu schön machen. Er lupfte den Ball knapp über das Tor, so dass das zweistellige Resultat ausblieb. Ein Umstand, der den geretteten Wietzenbruchern, die ohne lange zu fackeln mit der Nichtabstiegsfeier begannen, herzlich egal war.

Von Jochen Strehlau

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