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Lokalsport Winser Grundschüler "surfen" auf dem Waveboard
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12:05 17.11.2010
Von Andreas Babel
Schüler der Klasse 4 b der Grundschule am Amtshof mit ihren Waveboards. Quelle: Andreas Babel
Winsen (Aller)

Eine Woche lang hat die Firma „Street Surfing“ der Schule ihre robusten Geräte zur Verfügung gestellt. „Waveboards zu kaufen, übersteigt schnell das Budget von Schulen. Gute Geräte kosten zwischen 129 und 169 Euro“, so Brinkmann. In erster Linie haben die beiden von ihr betreuten Klassen die Waveboards genutzt, aber auch andere Klassen haben sie sich stundenweise ausgeborgt.

„Ein Waveboard ist ähnlich wie ein Skateboard, es hat allerdings nicht vier, sondern zwei Rollen und in der Mitte eine Gelenkstange“, beschreibt Isabel Schauer, das Sportgerät, das die Schülerin der 4b besonders gut beherrscht. „Trotz Schmerzen hatten wir Spaß“, ergänzt Ida Hornbostel.

Ari Dernedde geht ins Detail: „Mit der Vorderseite (nose) bewegt man sich immer nach vorne vorwärts. Das Hinterteil (tail) ist gerade. Man geht mit dem stärkeren Fuß vorne auf das Waveboard, nimmt einige Schritte Anschwung und stellt seinen anderen Fuß auf das Hinterteil.“ Rafail Giordano ergänzt: „Es gibt verschiedene Fahrweisen. Die eine ist mit der Hüfte hin und her zu schwingen, eine andere ist, mit dem Oberkörper den Schwung für das Fortbewegen zu bekommen und noch eine andere ist, den hinteren Fuß hin und her zu bewegen.“

„Das Waveboard hat zwei Räder, die sich um ihre Achse drehen können“, fügt Nicolas Haase hinzu. „Es macht Riesenspaß und ist eine gute Übung für den Gleichgewichtssinn“, sagt sein Mitschüler Dirk Müller. „Die Stange zwischen den beiden Trittfeldern ist dazu da, Bewegungen umzusetzen“, erläutert Emily Prajs. „Wir würden vielen empfehlen, das Waveboardfahren auszuprobieren, weil es viel Spaß macht“, fügt Merle Röver hinzu.

„Diese Trendsportart fördert gleichermaßen den Gleichgewichtssinn wie die Koordination und die Orientierung im Raum“, sagt ihre Sportlehrerin. „Das ist eine sehr komplexe Bewegung, die man unbewusst trainiert. Und: Obwohl das Erlernen anfangs schwerfallen kann, stellen sich sehr schnell Lernerfolge ein. Und das Training stärkt auch die Teamfähigkeit, weil die Talentierteren den Schwächeren helfen müssen, bis diese das Gerät auch beherrschen“, sagt die Pädagogin.

Sie empfiehlt anderen Sportlehrern, sich im Internet über Ausleih-Möglichkeiten zu informieren und mit dem Waveboard einmal den Sprung ins kalte, wellige Wasser zu versuchen.

www.streetsurfing-shop.de