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Lokalsport „Wir können frei aufspielen“
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19:26 21.09.2018
Die Berger Handballer Wilken Rodehorst, Jan Brockmann, Niklas Pechmann und Tim Philipp Brodde (von links) wollen am Wochenende Müdens Henric Müller (am Ball) und sein Team erneut zu Fall bringen. Quelle: Oliver Knoblich
Bergen Bleckmar

Beginn der Partie: Samstag um 19.30 Uhr. Wer kann wem sein Spiel aufdrücken?

Obwohl nur 15 Kilometer zwischen beiden Orten liegen, trennen die Klubs Welten. Bergen wollte mit einigen Neuzugängen in Richtung Tabellenspitze, Müden stand kurz vor dem Rückzug und bereitete sich nach prominenten Abgängen auf den Abstiegskampf vor. Doch die Tabelle zeigt derzeit ein anderes Bild: Müden steht mit 4:2 Punkten auf Platz fünf, Bergen mit zwei Niederlagen auf Rang 13.

Die Gastgeber sind also eher suboptimal gestartet. Allerdings waren die Gegner Wietzendorf und Clenze mit Verlaub auch von anderem Kaliber als die besiegten Gegner Müdens – die Aufsteiger aus Schneverdingen und Seevetal.

„Endlich das erste Heimspiel der Saison und gleich das große Derby gegen Müden. Wir freuen uns, uns endlich mit den drei neuen Spielern unserem Publikum zu präsentieren“, sagt TuS-Trainer Daniel van Frayenhove. Er wird mit seinem Team in Bestbesetzung alles versuchen, um das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison zu feiern. Und niemand wird den Fehler machen, den vermeintlichen Außenseiter zu unterschätzen. Denn für den MTV spricht nicht nur der gute Tabellenplatz. Das neuformierte MTV-Team verfügt über hungrige, talentierte Spieler und eine erste Sechs aus gestandenen Landesligaroutiniers.

„Ich habe mir Müden diese Saison angesehen. Sie spielen eine aggressive Deckung und eine gute erste Welle über links“, sagt van Frayenhove und meint damit vor allem Goalgetter Marc Katenz. „Wir versuchen, Müden unser Spiel aufzudrücken und die Punkte in Bergen zu behalten.“

Das erwartet MTV-Coach Markus Haydl auch nicht anders. Zumal er weiß, dass es nichts zu bedeuten hat, dass Bergen mit zwei Niederlagen gestartet ist. Er schaut auf sein Team, das in der neuen Formation erstmal sehen muss, wie es im Ligawettbewerb zurechtkommt. Und er weiß, dass mit TuS Bergen ein Gegner ganz anderen Formats wartet, der ohne die nötige Konstanz über 60 Minuten nicht zu knacken ist.

Obwohl Bergen den breiteren Kader hat, glauben die Müdener an ihre Chance. „Wenn wir unsere Gelegenheiten effizienter nutzen und Bergen unser Spiel aufdrücken, ist sicherlich was für uns drin“, sagt Haydl. Seine Spieler hat er vor allem vor der Achse Wilken Rodehorst, Niklas Pechmann und Tim Brodde gewarnt. „Das sind schon alles gute Einzelspieler. Aber mal sehen, ob die Spieler mit dem Druck, jetzt erstmals in heimischer Halle punkten zu müssen, klar kommen. Wir können als Außenseiter frei aufspielen.“ Bei Müden fehlt lediglich der angeschlagene Clemens Hüsken.

Von Stefan Mehmke

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