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Lokalsport Wohin geht die Reise für TuS Celle 92?
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14:59 26.09.2013
Von Heiko Hartung
Gegen Bolzum spielten Falko Turner (links) und Yannick Dohrmann - im Doppel – und verloren glatt in drei Sätzen. Gegen Schwarzenbek wird Dohrmann wohl mit André Kamischke an seiner Seite spielen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Es wird für Tischtennis-Regionalligist TuS Celle 92 ähnlich schwer wie der Auftakt gegen den Meister SV Bolzum, wenn am Sonntag, 11 Uhr, der TSV Schwarzenbek zum zweiten Heimspiel der Saison in die Halle der Altstädter Schule kommt. Die Schwarzenbeker sind ausgeglichen in die Saison gestartet. Nachdem auch sie dem Meister SV Bolzum unterlagen, schafften sie die Sensation der noch jungen Spielzeit mit einem 9:7-Sieg gegen den klaren Aufstiegsfavoriten Borsum. Zuletzt gab es eine knappe Niederlage gegen Hertha BSC Berlin.

Nach den bisher gezeigten Leistungen geht die Celler Mannschaft als klarer Außenseiter in diese Partie. Aber häufig haben auch Außenseiter schon Punkte geholt. Im Vorjahr gelang den Cellern im Schlussdoppel noch ein 8:8-Endergebnis. Nach zuletzt guten Doppelleistungen erhoffen sich die Celler eine 2:1-Führung aus den Anfangsdoppeln. Das Doppel eins mit Björn Ungruhe und Niklas Matthias und das Doppels drei mit Yannick Dohrmann und André Kamischke sollten ihre Punkte einfahren können.

Besonders schwer wird es jedoch im oberen Paarkreuz. An Position 1 spielt in Schwarzenbek der erfahrene Schwede Frederik Lundquist, der in der letzten Saison der erfolgreichste Spieler der gesamten Regionalliga war. Gegen ihn zu gewinnen dürfte für beide Celler nahezu unmöglich sein. Aber auch die Nr. 2 Sören Wegner ist mit 4:2 Punkten erfolgreich in die Saison gestartet. Im Vergleich: Die beiden Celler Matthias und Dohrmann erzielten bisher nur einen Sieg bei sieben Niederlagen.

Die Chancen ab Position drei sehen für die Celler deutlich besser aus. Nils Hohmeier zeigte am vergangenen Wochenende in Italien an seinem letzten Turnier im Schülerbereich (siehe Text oben), dass er in ausgezeichneter Form ist. Auch Falko Turner hat seit dem letzten Spiel hart trainiert und arbeitet sich wieder an seine in Celle bekannte Leistungsstärke heran. Mit etwas Glück sollte eine Punkteteilung im mittleren Paarkreuz möglich sein.

Im unteren Paarkreuz hat der Mannschaftsführer Björn Unruhe in Bargteheide endlich die Serie der seit zwei Jahren fast ausschließlich verlorenen Fünf-Satz-Spiele gebrochen und möchte zwei Punkte für die Celler Mannschaft beisteuern. Die Nr.6 der Celler Mannschaft wird wie jetzt schon fast üblich erst nach den Doppeln festgelegt. Für André Kamischke sprechen seine guten Leistungen gegen Schwarzenbek im Vorjahr und für Tobias Körnig seine beiden Siege zuletzt in Bargteheide. Aber da lässt sich Trainer Frank Schönemeier im Vorfeld nicht in die Karten gucken.

„Die Zuschauer erwartet ein spannendes und hochklassiges Spiel, das für beide Mannschaften schon jetzt als richtungsweisend zu bezeichnen ist“, sagt TuS-92-Manager Dieter Lorenz.