Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Zu Weihnachten ordentlich „eingepackt“
Sport Sport regional Lokalsport Zu Weihnachten ordentlich „eingepackt“
19:01 16.12.2013
Festgerannt. Altencelles Christian Springer versucht vergeblich, - sich gegen die Hildesheimer Abwehr durchzusetzen. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Zwei ordentliche Packungen handelten sich die beiden Celler Teams in der Handball-Verbandsliga der Männer ein. TuS Bergen verlor gegen SV Aue Liebenau 29:37 (14:15) und rutschte wieder auf den drittletzten Platz ab. Noch platter war der SV Altencelle: Der Gast Eintracht Hildesheim II überfuhr das Kahle-Team gleich mit 39:23, was zugleich die erste Heimniederlage bedeutete.

TuS Bergen –SV Aue Liebenau29:37 (14:15)

„So unnötig gibt man selten Punkte an die Gäste ab“, ärgerte sich der treffsichere Außen Dominik Blancbois. Nach den beiden emotionsreifen Derbys fehlte es der gesamten TuS-Mannschaft an Esprit, teilweise war das sogar leblos. Dabei war das Spiel bis zur Pause ausgeglichen, ob wohl TuS nie ans eigene Niveau herankam. Viele einfache Fehler prägten das Spiel – das nach der Pause nach einem Liebenauer 10:3-Lauf entschieden war. Auch die Versuche Bergens, mit doppelter oder dreifacher Manndeckung der Situation Herr zu werden, schlugen fehl. Und im Angriff scheiterten die Gastgeber ehedem an sich selbst. Niemand erreichte auch nur ansatzweise Normalform.

Liebenau hingegen nutze den großen Raum im Angriff geschickt aus, spielte die Partie clever herunter. „Mit der Niederlage haben wir uns ich viele Probleme eingebrockt, da müssen wir uns zusammen herauskämpfen. Die Winterpause kommt dabei vielleicht zur richtigen Zeit“, mutmaßt Blancbois.

TuS Bergen: Nowak, Schack – Löbens (4), Blancbois (9), Rodehorst (9), Schindel (2), Ahrens, Brodde, Witte (3), Pechmann )1), Guse (1), Becker (1), Bockelmann.

SV Altencelle –Eintracht Hildesheim II23:39 (12:18)

„Da war heute nichts drin“, so SVA-Sprecher Rouven Kibellus. Hildesheim war in allen Belangen besser als die ersatzgeschwächten Gastgeber (ohne Thomas Katzer, Torsten Dralle und Chris Bode). Eintracht gingen hohes Tempo und hatte zwei enorm wurfgewaltige Halbe dabei. Bereits nach zehn Minuten setzten sich die Gäste ab und verfügten zur Pause über einen komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung.

Da war die Luft beim SVA dann schon völlig raus, zumal die Zweitligareserve dann auch noch auf neun Tore davon zog. „Wir hatten keinen Bezug zum Spiel. Solche Spiele gibt es mal. An einem Tag wie diesem will einfach nichts klappen. Kopf hoch und im Januar wieder neu angreifen“, appelliert Kibellus an seine Kollegen.

SV Altencelle: Hövermann, Henne – Peters (1), Woitas (2), Richter, Thomas, Springer (4/1), A. Fieker (1), M. Fieker (3), Weinmann (9), Herbst (2), Grad (1).

Von Stefan Mehmke