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Lokalsport Zu viele Fehler vermiesen MTV Eintracht den Heimstart
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19:58 22.08.2010
Von Jürgen Poestges
Fußball-Bezirksliga, MTV Eintracht Celle (blau)– Germania Walsrode Quelle: Peter Müller
Celle Stadt

Er ärgerte sich vor allen Dinge über die vielen vermeidbaren Fahrer, die seine Mannschaft wieder machte. „Wir sind im Kopf noch nicht wach genug. Viele Spiele reagieren immer erst, wenn eine Situation eintritt, schauen nicht voraus.“ Dazu kam, dass bei Torhüter Rene Feldmann beim Aufwärmen eine alte Verletzung aufbrach und so Sven Sosnowski trotz Schulterverletzung zwischen die Pfosten musste.

Dabei zeigten die Gäste noch nicht einmal eine starke Leistung. „So eine Mannschaft müssen wir eigentlich schlagen“, sagt der MTVE-Coach. Germania-Stürmer Daniel Rother erzielte gleich zwei Treffer. Weber: „Wir wussten um die Stärken des Angreifers Dem darfst Du nicht mal eine halbe Chance geben.“

Doch das taten seine Jungs zwei Mal. Beim ersten Treffer (12.) passte die Innenverteidigung nicht auf. Das 2:0 durch Rother fiel nach einem Freistoß, trotz klarer Zuordnung setzte sich der Walsroder durch. Und vor der Pause kassierten die Gastgeber noch Gegentreffer Nummer drei. Weber: „Da lief der Torschütze aus dem Mittelfeld alleine auf den Torhüter zu – da sind wir nicht eingerückt, so etwas darf nicht passieren.“

Nach dem Wechsel machten die Hausherren dann mehr Druck, unterstützt auch durch zwei Platzverweise (57., 62.), die sich die Gäste einhandelten. Der eingewechselte Christopher Lemp verkürzte dann auch auf 1:3 (66.). Und er hätte zum „König“ der Partie werden können. Drei Mal stand er alleine vor dem Walsroder Tor, brachte den Ball aber nicht darin unter. „Wenn wir da zumindest einen draus machen, dann können wir sogar noch gewinnen“, so Weber. Denn auch Christian Teichmann hatte noch eine Großchance.

Jetzt gilt es, vor der nächsten Partie bei der SG Scharmbeck-Pattensen daran zu arbeiten, die Fehler abzustellen. „Es ist aber noch kein Grund, jetzt in Panik zu verfallen. Wir haben ja erst zwei Spiele hinter uns“, setzt Weber darauf, dass sich die Mannschaft noch steigern kann.