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Sport überregional Angelique Kerbers Auftritte in Wimbledon
Sport Sport überregional Angelique Kerbers Auftritte in Wimbledon
08:38 14.07.2018
London

Ein Überblick über ihre bisherigen Teilnahmen:2007: Aus in Runde einsMit 19 Jahren gibt Kerber ihr Wimbledon-Debüt. Sie verliert gegen die Weltranglisten-Siebte Anna Tschakwetadse aus Russland 5:7, 3:6.2008: Aus in Runde einsDie Schleswig-Holsteinerin wehrt noch drei Matchbälle ab, verliert dann aber 3:6, 6:2, 5:7 gegen die britische Wildcard-Spielerin Jelena Baltascha. Kerber steht auf Weltranglistenplatz 131, ihre Gegnerin noch 27 Plätze dahinter.2010: Aus in Runde dreiDie 22-jährige Kerber verliert gegen die Australierin Jarmila Groth mit 3:6, 5:7. Sie ist Weltranglisten-54., Groth 38 Plätze schlechter eingestuft. Trotzdem ist es ihr zu dem Zeitpunkt erfolgreichstes Abschneiden. Ein Jahr zuvor schafft sie die Qualifikation nicht.2011: Aus in Runde einsKerber scheitert an der Britin Laura Robson, die sie 2016 in der ersten Runde locker bezwingt. Es ist damals ihre elfte Erstrunden-Pleite im Jahr 2011. Sie zweifelt an ihrer Karriere, denkt ans Aufhören.2012: Aus im HalbfinaleIn der Runde der besten Acht gewinnt sie das Duell mit Sabine Lisicki. Im Halbfinale wird sie von einer grandios spielenden Polin Agnieszka Radwanska gestoppt. Mit 3:6, 4:6 muss sich die Schleswig-Holsteinerin der Nummer drei der Welt geschlagen geben.2013: Aus in der zweiten RundeDie deutsche Hauptrolle gehört klar Sabine Lisicki, die ins Finale einzieht. Kerber scheitert überraschend früh an Kaia Kanepi aus Estland mit 6:3, 6:7 (6:8), 3:6. Im Tiebreak des zweiten Durchgangs führt sie schon 5:1 und ist nur noch zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt. «Ich hatte meine Chancen, aber ich habe sie nicht genutzt», sagt Kerber.2014: Aus im ViertelfinaleIm Achtelfinale besiegt Kerber überraschend die russische Weltklassespielerin Maria Scharapowa. Einen Tag später fehlt ihr am Ende auch die Kraft. Mit dem 3:6, 4:6 gegen die spätere Endspiel-Verliererin Eugenie Bouchard aus Kanada muss sie ihre Hoffnung auf das Halbfinale aufgeben. «Mir war klar, dass ich nicht genug Zeit hatte mich zu regenerieren», sagt Kerber.2015: Aus in der dritten RundeKerber hat sich viel vorgenommen, verpasst aber das Achtelfinale. Doch die Linkshänderin hat sich nicht viel vorzuwerfen. Sie verliert ein teilweise hochklassiges Match gegen die spätere Finalistin Garbiñe Muguruza aus Spanien mit 6:7 (12:14), 6:1, 2:6. «Klar habe ich erwartet, dass ich besser spiele», sagt Kerber.2016: Das erste FinaleMit sechs Siegen zieht sie mit 28 Jahren und ohne Satzverlust erstmals ins Endspiel ein. Im Kampf um den Titel muss sie sich in einem hochklassigen Match Serena Williams geschlagen geben, die sie im Januar bei den Australian Open im Endspiel besiegt hatte. «Ich habe so gut gespielt wie ich konnte», sagt Kerber. «Am Ende war es einfach der Aufschlag, der der beste der Welt ist. Da konnte ich nichts machen.»2017: Aus im AchtelfinaleTrotz ihre stärksten Auftritts seit langem verliert die Linkshänderin im Achtelfinale gegen die spätere Turniersiegerin Garbiñe Muguruza 6:4, 4:6, 4:6. Sie erlebt in ihrer enttäuschenden Saison einen weiteren Rückschlag und wird als Nummer eins der Welt abgelöst.2018: Der erste Titel?Zu Beginn hat Kerber Probleme, verliert gegen die 18-jährige Claire Liu in der zweiten Runde einen Satz und zittert sich in Runde drei. Die Nummer elf der Setzliste steigert sich, erreicht beeindruckend zum zweiten Mal das Finale. Wieder ist die Gegnerin Serena Williams, die nur zehn Monate nach der Geburt ihrer Tochter ihr zweites Grand-Slam-Finale bestreitet. Klappt es diesmal mit dem Titel?

Von dpa

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