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Sport überregional Pokal-Endrunde: Rhein-Neckar Löwen unterliegen Füchsen 35:37
Sport Sport überregional Pokal-Endrunde: Rhein-Neckar Löwen unterliegen Füchsen 35:37
21:01 18.12.2018
Berlins Mijajlo Marsenic (M) kommt gegen Mads Mensah-Larsen (22) und Gedeon Guardiola Villaplana (30) von den Löwen zum Torwurf. Foto: Annegret Hilse Quelle: Annegret Hilse

Berlin (dpa) - Cupverteidiger Rhein-Neckar Löwen hat den erneuten Einzug ins Halbfinale des DHB-Pokals nach einem Handball-Krimi verpasst.

Der Vorjahressieger verlor ein dramatisches Viertelfinale beim EHF-Pokal-Gewinner Füchse Berlin mit 35:37 (30:30, 17:14) nach Verlängerung und schied aus. «Wir sind sehr enttäuscht, denn wir waren über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft», haderte Löwen-Trainer Nikolai Jacobsen.

Neben dem bereits qualifizierten Rekordmeister THW Kiel und den Berlinern löste auch die TSV Hannover-Burgdorf das Ticket für das Final-Four-Turnier am 6./7. April 2019 in Hamburg. Die Niedersachsen setzten sich gegen den HC Erlangen mit 33:29 (16:14) durch. Um den letzten Endrundenplatz kämpfen noch der SC Magdeburg und Frisch Auf Göppingen.

In einem emotionalen Bundesligaduell in Berlin lagen die Gäste, die in Rückraumspieler Mads Mensah Larsen (10 Tore) und Linksaußen Jerry Tolbring (8) ihre besten Werfer hatten, nach 26 Minuten schon mit fünf Toren vorn (15:10) und schienen beim 29:25 in der 54. Minute bereits sicher auf der Siegerstraße.

Doch die Hausherren, für die Hans Lindberg, Paul Drux und Bjarki Mar Elisson jeweils sieben Tore erzielten, kämpften verbissen und kamen vier Minuten vor Ultimo wieder auf ein Tor (28:29) heran. «Ich freue mich, dass wir dieses Spiel noch gedreht haben, denn bis zur 40. Minute hatten wir keine Lösungen», sagte Füchse-Trainer Velimir Petkovic.

In der dramatischen Schlussphase brachte Lindberg die Berliner mit einem in letzter Sekunde verwandelten Siebenmeter in die Verlängerung, wo die Füchse dann das bessere Ende für sich hatten. «Jetzt fahren wir nach Hamburg. Das ist für den Verein eine riesen Sache», frohlockte Petkovic. Und Nationalspieler Fabian Wiede kündigte an: «Jetzt wollen wir alles.»

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