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Sport überregional Ferstl überzeugt bei Super-G als Sechster
Sport Sport überregional Ferstl überzeugt bei Super-G als Sechster
14:21 14.12.2018
Josef Ferstl belegte beim Super-G in Gröden den sechsten Platz. Foto: Marco Trovati/AP/dpa Quelle: Marco Trovati
Ennepetal

Gröden (dpa) - Die deutschen Skirennfahrer haben nach einem völlig verpatzten Saisonstart in den Speed-Disziplinen ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Josef Ferstl überzeugte in Gröden mit einem sechsten Platz im Super-G.

Beim Erfolg des norwegischen Routiniers Aksel Lund Svindal feierte Andreas Sander als Zehnter ebenfalls einen Top-Ten-Rang. Ferstl erreichte das beste Ergebnis im Weltcup seit seinem Überraschungssieg 2017 auf demselben Hang.

«Es war ein schwieriger Start in die Saison. Das war ein kleines Geschenk», sagte Ferstl. «Ich bin sehr zufrieden mit der Fahrt.» Der 29 Jahre alte Sportler aus Hammer hatte den Super-G vor zwölf Monaten auf der berühmten Saslong-Strecke gewonnen, danach aber seine Form nicht halten können. Auch Sander meinte nach enttäuschenden Rennen in Übersee zuletzt: «Das hat jetzt echt mal gut getan.» Der Athlet aus Ennepetal war in dieser Saison noch nie so weit vorn gelandet.

«Das war ein richtig gutes Lebenszeichen», resümierte der deutsche Alpin-Chef Wolfgang Maier, der in diesem WM-Winter auf den verletzten Thomas Dreßen als Podiums-Mitfavoriten verzichten muss. Ferstl und Sander hätten eine «wirklich gute Vorstellung» gezeigt, sagte er. Klaus Brandner und Dominik Schwaiger verpassten die Punkte-Ränge.

Abfahrts-Olympiasieger Svindal zeigte auf der Saslong seine ganze Klasse und verwies den Südtiroler Lokalmatadoren Christof Innerhofer um 0,05 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde Svindals Teamkollege Kjetil Jansrud (+0,27 Sekunden). Der 35 Jahre alte Svindal steht nun schon bei sieben Weltcup-Siegen in Gröden, den Super-G in den Dolomiten gewann er fünfmal.

Eine Bestätigung gibt es noch nicht. Dennoch gilt die Verpflichtung des Finnen Toni Söderholm als Eishockey-Bundestrainer als wahrscheinlich. Es wäre ein Wagnis: Mit ausländischen Trainern sah der DEB zuletzt alt aus.

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