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Alte Fotos erzählen 21: Was ist aus diesen Jungen geworden?
Thema Alte Fotos erzählen 21: Was ist aus diesen Jungen geworden?
10:23 12.05.2015
Von Andreas Babel
Wer erkennt sich? Die jungen Männer von 1937 müssten heute - knapp unter 90 Jahre alt sein. Der Sohn von Paul Wöhling sucht Informationen über die anderen hier Abgebildeten. Quelle: Sammlung Justus Steinbömer
Celle Stadt

Wolfgang Wöhling möchte wissen, wer die heranwachsenden jungen Männer sind, die auf diesem Foto zu sehen sind, das um das Jahr 1937 herum entstanden sein muss. Der Celler kennt lediglich drei Namen der hier offenbar vor der Celler Stadtkirche Abgebildeten: neben seinem Vater Paul Wöhling (der oben in der Mitte steht), einem daneben stehenden Jungen namens Bakeberg und ganz unten links Wilhelm Bierschwale, der Dachdeckermeister in Altenhagen wurde. „Wahrscheinlich ist das ein Konfirmationsbild. Mein Vater ist verstorben. Ihn kann ich nicht mehr fragen. Aber wahrscheinlich lebt noch der eine oder andere, der hier auf dem Bild ist, denn die Jungs von damals müssten heute so knapp unter 90 Jahre alt sein“, sagt Wöhling. Wer jemanden oder sich selbst erkennt und Wolfgang Wöhling vielleicht sogar etwas über den Konfirmationsunterricht während der NS-Zeit berichten kann, sollte sich mit ihm unter s (05141) 36363 in Verbindung setzen.

Keine Hinweise zu Karnevalsumzug und zu Skulptur: Zu dem am vergangenen Sonnabend gezeigten Bild hat sich leider niemand aus der CZ-Leserschaft gemeldet. Offenbar sind die von Mitarbeitern der Celler Spinnhütte initierten Karnevalsumzüge in Vergessenheit geraten. Auch ein am Sonnabend zuvor gezeigtes Denkmal, das einst in Celle stand, gibt weiterhin Rätsel auf: Die Skulpturengruppe aus fünf Kranichen könnte vor dem ehemaligen Arbeitsamt an der Welfenallee gestanden haben, meinten drei CZ-Leser. Das Gebäude, das auf dem Foto zu sehen ist, wurde aber eindeutig als das Allgemeine Krankenhaus Celle identifiziert. Dort war aber nichts über die Skulptur in Erfahrung zu bringen.

„Alter Fritz“ in Lehrte: Die Beobachtung von Jutta Teubert (Jahrgang 1926) aus Adelheidsdorf hat der gebürtige Lehrter und heutige Eicklinger Heinrich Vadder (Jahrgang 1931) bestätigt: Eine Skulptur von „Friedrich dem Großen“ steht tatsächlich seit vielen Jahrzehnten in der Nähe des Bahnhofs in Lehrte. Er schaut hier vom Dach einer Spielhalle auf die Gleise. (ab)