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Thema: Wolf im Landkreis Celle Nutztierrisse im Landkreis Celle
Thema Thema: Wolf im Landkreis Celle Nutztierrisse im Landkreis Celle
Quelle: hkuchera - stock.adobe.com
Landkreis Celle

Lfd. Nr.

Datum

konkrete Örtlichkeit

Tierart

Anzahl toter
bzw. später
eingeschläferter
Tiere

Schadens-
verursacher*

Bemerkungen

Mindestschutz gemäß
Richtlinie Wolf
(seit Juni 2018)

19

16.05.2013

Schmarbecker Heide

Schaf

1

Wolf

Tier stand außerhalb des Zaunes

/

23

10.09.2013

Meißendorf

Schaf

10

Wolf

plus zwei verletzte Schafe

/

32

04.11.2013

Eschede

Schaf/Lamm

1

kein Wolf

/

34

07.11.2013

Altensalzkoth/Bergen

Gatterwild/Kalb

10

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt

/

37

24.11.2013

Lutterloh/Unterlüß

Schaf

1

Wolf

plus zwei verletzte Schafe; Zaun defekt

/

39

09.12.2013

Eschede¹

Gatterwild/Kalb

5

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt; Kadaver nicht entsorgt

/

40

15.12.2013

Eschede¹

Gatterwild

1

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt; Kadaver nicht entsorgt

/

41

30.12.2013

Eschede¹

Gatterwild

2

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt; Kadaver nicht entsorgt

 /

43

09.01.2014

Eschede¹

Gatterwild

2

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt; Kadaver nicht entsorgt

/

44

10.01.2014

Eschede¹

Gatterwild

2

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt; Kadaver nicht entsorgt

/

46

04.02.2014

Eschede¹

Gatterwild/Kalb

2

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt; Kadaver nicht entsorgt

/

53

19.03.2014

Eschede

Schaf

1

Wolf

/

55

23.03.2014

Eschede¹

Gatterwild

2

Wolf

Zaun des Damwildgatters defekt; Kadaver nicht entsorgt

/

56

23.03.2014

Eschede

Schaf/Lamm

1

Wolf

/

57

22.05.2014

Bergen/Belsen

Schaf

1

kein Wolf

plus fünf verletzte und ein verschwundenes Schaf

/

61

27.05.2014

Eschede

Rind/Kalb

1

kein Wolf

/

74

09.10.2014

Walle

Rind/Kalb

1

kein Wolf

Frisch geborenes Kalb, der Kadaver wurde vom Fuchs genutzt

/

75

14.10.2014

Oerbke

Schaf/Lamm

2

Wolf

Zaun defekt

/

82

13.11.2014

Eversen

Schaf

3

Wolf

/

117

07.03.2015

Hornbostel

Schaf

3

Wolf

/

123

27.03.2015

Bollersen

Schaf

2

Wolf

/

141

10.05.2015

Eschede

Schaf/Lamm

2

Wolf

plus ein verletztes Schaf

/

154

02.06.2015

Nienhagen

Schaf/Lamm

5

Wolf

plus zwei verletzte Schafe

/

195

12.10.2015

Hetendorf

Gatterwild

3

Wolf

plus ein verletztes Tier

/

197

15.10.2015

Hetendorf

Gatterwild/Kalb

3

Wolf

/

198

18.10.2015

Hohnhorst

Schaf/Lamm

1

Wolf nicht
nachweisbar

/

214

14.11.2015

Jeversen

Schaf

1

kein Wolf

Ergebnis der DNA-Analyse: Hund

/

241

02.01.2016

Eldingen

Schaf/Lamm

2

Wolf

plus drei verletzte Schafe; ein verschwundenes Lamm

/

262

02.03.2016

Adelheidsdorf

Schaf/Lamm

1

kein Wolf

Ergebnis der DNA-Analyse: Hund

/

265

09.03.2016

Bergen-Eversen

Schaf

1

Wolf

/

285

20.05.2016

Müden/Örtze

Schaf

9

Wolf

Sechs Lämmer und drei Schafe tot plus 1 Lamm verletzt

/

295

11.06.2016

Habighorst

Schaf

1

Wolf nicht
nachweisbar

/

311

09.09.2016

Winsen(Aller)
OT Schmalhorn

Rind/Kalb

1

kein Wolf

/

330

15.10.2016

Bargfeld

Schaf

1

Wolf nicht
nachweisbar

/

355

19.11.2016

Winsen(Aller)
Brunsieck

Schaf

5

Wolf

plus ein verletztes Schaf

/

382

08.01.2017

Wathlingen

Gatterwild

1

kein Wolf

/

424

13.04.2017

Hustedt/Wittbeck

Schaf

1

Wolf

/

467

09.04.2017

Hornbostel

Rind/Kalb

1

Wolf nicht
nachweisbar

ein Kalb ist tot

/

478

15.07.2017

Schmarbeck/Faßberg

Schaf

4

Wolf

ein Schaf ist verschollen

/

483

18.07.2017

Faßberg

Schaf

3

Wolf

/

500

17.08.2017

Schmarbeck

Schaf

20

Wolf

13 Schafe tot; 7 Schafe mussten
eingeschläfert werden

/

552

06.10.2017

Adelheidsdorf
OT Großmoor

Schaf

5

kein Wolf

/

554

07.10.2017

Eversen

Schaf

1

k. Beurteil.
möglich

eine Heidschnucke ist tot. Dokumentation liegt
nicht vor

/

586

14.11.2017

Eversen

Schaf

1

k. Beurteil.
möglich

ein Schaf ist verschollen. Dokumentation liegt
nicht vor

/

613

27.12.2017

Huxahl

Schaf/Ziege

5

Wolf

/

620

14.01.2018

Bargfeld

Schaf

2

Wolf

drei Schafe sind verschollen

nein

621

14.01.2018

Eldingen

Schaf

5

Wolf

weitere vier Schafe sind verletzt

nein

649

26.02.2018

Eschede/Endeholz

Damwild

4

Wolf

ein weiteres Tier verletzt

nein

652

14.03.2018

Hornbostel

Rind

1

k. Beurteil.
möglich

ein Kalb ist tot

nein

655

18.03.2018

Eldingen

Schaf

2

Wolf

nein

674

17.04.2018

Meißendorf

Schaf

1

Wolf

nein

675

17.04.2018

Hornbostel

Rind

1

Wolf nicht
nachweisbar

ein Kalb ist tot

nicht erforderlich

751

11.08.2018

Niederohe

Schaf

1

in Bearbeit.

769

07.09.2018

Schmarbeck

Schaf

1

Wolf

nein

771

11.09.2018

Wietzendorf

Rind

1

in Bearbeit.

ein Kalb ist tot

nicht erforderlich

790

05.10.2018

Schwachhausen

Pferd

0

in Bearbeit.

1 Pferd ist verletzt

nicht erforderlich

1) In diesen Fällen kam es zu wiederholten Übergriffen auf derselben Weide, bzw. in demselben Damwildgatter. Auch nach erneuten Übergriffen und Beratung/Empfehlungen wurden keine Maßnahmen am defekten Zaun durchgeführt.

*) Erläuterungen zur Spalte "Schadensverursacher"

  • Wolf: Der Wolf ist als Verursacher eindeutig erwiesen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen.

    Der Verursacher eines Nutztierschadens ist aufgrund von Nachweisen oder eindeutigen Hinweisen mit zumindest hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen. Als Erkenntnismittel dienen z. B. genetische Spuren, wie Speichelreste am Kadaver, in direkter Nähe gefundene Haar- oder Kotproben etc. Auch andere Hinweise, wie ein für Wölfe typisches Rissbild oder Fährten um den Rissort, werden in die Beurteilung einbezogen.

  • Wolf nicht nachweisbar: Der Wolf ist als Verursacher nicht nachweisbar und nicht wahrscheinlich als Verursacher anzunehmen. Es liegen in der Regel keinerlei Hinweise auf Beteiligung von Wölfen vor.

    Anhand der beim Nutztierschaden erhobenen Daten wurden keine Hinweise auf den Wolf als Verursacher gefunden. Der Wolf ist als Verursacher zwar nicht eindeutig auszuschließen, die Spurenlage weist aber eher auf einen anderen Verursacher (Haushund, Luchs, Fuchs etc.) oder eine andere Todesursache hin. Dies gilt z. B. wenn das Rissbild indifferent ist und eher nicht auf einen Wolf schließen lässt.

  • Kein Wolf: Der Wolf ist als Verursacher eindeutig oder mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen.

    Es liegen keinerlei Hinweise auf den Wolf als Verursacher vor. Dies gilt z. B., wenn mittels DNA-Analyse ein anderer Verursacher des Nutztierschadens festgestellt werden kann oder wenn sich das Rissbild von dem eines Wolfes deutlich unterscheidet (Haushund, Luchs, Fuchs etc.). In vielen Fällen liegt auch eine andere Todesursache (Krankheit, Totgeburt etc.) vor, mögliche Fraßverletzungen wurden dem bereits toten Tier zugefügt.