Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Kultur «Cabaret»-Autor Joe Masteroff ist tot
Weltgeschehen Kultur «Cabaret»-Autor Joe Masteroff ist tot
14:41 29.09.2018
Joe Masteroff hat mit «Cabaret» Musical-Geschichte geschrieben. Foto: Charles Sykes/Invision Quelle: Charles Sykes
York

New York (dpa) - Der Autor des Erfolgsmusicals «Cabaret», Joe Masteroff, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Das teilte die Roundabout Theatre Company mit; das Unternehmen brachte Neuinszenierungen von «Cabaret» und des Masteroff-Musicals «She Loves Me» an den Broadway.

«Heute betrauern wir den Verlust unseres Freundes, eines Meisters des großen amerikanischen Musicals», hieß auf der Company-Website.

Masteroff starb am Freitag im Lillian Booth Actors Home in Englewood (US-Bundesstaat New Jersey), einem Altersheim für Kunstschaffende in der Nähe von New York, wie Masteroffs Freund und Literaturagent Howard Marren der «New York Times» bestätigte.

Masteroff hatte 1966 das Buch zum Musical «Cabaret» geschrieben, John Kander und Fred Ebb waren für die Musik verantwortlich. Ein Jahr später wurde das Stück in elf Kategorien für den Theaterpreis Tony Award nominiert und gewann in acht. Ein Film mit Liza Minelli in der Hauptrolle folgte und gewann acht Oscars.

Das Musical über die Romanze zwischen einem Autor und einer Nachtclub-Sängerin im Berlin der späten 20er Jahre kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde zu einem Welterfolg. Die Handlung mit Themen wie Bisexualität, Antisemitismus und Abtreibungen war seinerzeit revolutionär, doch weltweit wurde das Musical dutzendfach mit großem Erfolg inszeniert, auch in Berlin läuft es noch immer.

Der Goslarer Kaiserring ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für moderne Kunst. Jetzt wurde der Fotokünstler Wolfgang Tillmans damit geehrt.

29.09.2018

Sie haben in Woodstock gespielt und wurden durch Songs wie «White Rabbit» berühmt: Jefferson Airplane. Jetzt ist Mitbegründer Marty Balin tot. Er starb mit 76 Jahren.

29.09.2018

Die neueste Ausstellung „Einsnullnull“ ist die hundertste, seit Robert Drees im Jahr 1999 die Räume am Weidendamm bezogen hat. Entsprechend sind hundert Werke von sämtlichen 21 Künstlern zu sehen.

28.09.2018