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Kultur Musikwoche Hitzacker lockt mit reizvollem Programm
Weltgeschehen Kultur Musikwoche Hitzacker lockt mit reizvollem Programm
12:39 11.02.2014
Hitzacker

Finanziell schwere Zeiten hat dieses Festival gerade hinter sich. Und nach wie vor ist unklar, was in Zukunft aus dieser Musikwoche wird. Aber immerhin dürfte die Situation für dieses Festival heute zumindest ein wenig besser sein als noch vor zwei Jahren. Während man letztes Jahr mit einer Beethoven-Ausgrabung besondere Aufmerksamkeit zu erlangen suchte, so hat man dieses Jahr ein konkreteres Motto als die früheren Jahre gewählt und auch ein Programm zusammengestellt, das manch Rarität umfasst. Vor allem aber hat man über Güttler hinaus noch einige hochkarätige Musiker engagiert, deren Auftreten von besonderem Interesse sein dürfte.

Am 21. Februar geht es unter dem Motto „Elbe – Lebensader der Musik“ los mit einem Abend, der neben Werken von Händel und Mendelssohn, ein Stück des Jubilars Carl Philipp Emanuel Bach und die „Wassermusik – Hamburer Ebb und Fluth“ sowie die „Alster-Ouvertüre“ vom Hamburger Komponisten Georg Philipp Telemann umfasst. Überhaupt stehen Werke der letztgenannten beiden Komponisten schwerpunktmäßig auf dem Programm dieser Musikwoche. Dem sogenannten „Hamburger Bach“ ist auch ein Vortrag gewidmet. Und natürlich bietet in Anbetracht des Mottos das Festival noch eine Reihe weiterer Komponisten, die irgendwo am langen Lauf der Elbe gewirkt haben. So wird beispielsweise im Abschlusskonzert am 2. März eine Sinfonie des vergessenen sächsischen Komponisten Joseph Schubert erklingen. Selbstverständlich wird auch Musik des viel bekannteren Dresdner Hofkapellmeisters Johann Adolf Hasse zu hören sein.

Als besonders namhafte Gäste wird die vielleicht beste Blockflötistin unserer Tage, Dorothee Oberlinger, nach Hitzacker kommen. Sie bringt unter anderem noch den wunderbaren Gambisten Vittorio Ghielmi mit. Außerdem kommt auch der im letzten Jahr gerade seinen Durchbruch geschafft habende Pianist Matthias Kirschnereit nach Hitzacker. Er wird ein Mozart-Konzert und ein von ihm für Klavier bearbeitetes Orgelkonzert von Händel präsentieren. Und zwar im Matineekonzert am Samstag, 1. März. Weiterhin wird sich der Freiberger Domorganist Albrecht Koch in zwei Veranstaltungen am 24. Februar vorstellen. Und Pianist Hinrich Alpers wird am 28. Februar zusammen mit vorwirkend jungen Spitzenmusikern ein interessantes Programm mit Musik aus Theresienstadt und bekannten Repertoire-Schlagern der Klassik spielen.

Weitere Infos und Kartenbestellungen über www.musikwoche-hitzacker.de.

Von Reinald Hanke