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Kultur Orchester Musica Assoluta mit sechsteiliger Konzertreihe
Weltgeschehen Kultur Orchester Musica Assoluta mit sechsteiliger Konzertreihe
11:01 08.09.2017
Quelle: Michael Neugebauer
Hannover

Dieses Jahr klappte das nicht, aber man spielte dieser Tage im Schlosstheater im Rahmen des Barockballetts. In der gerade beginnenden Saison wird es auch wieder nichts mit einem eigenen Konzert in Celle. Dafür ist aber im Jahr danach eine Rückkehr nach Celle geplant. Auch wenn in der nächsten Saison alle Konzerte von Musica Assoluta in Hannover und Orten rund herum stattfinden, nur nicht in Celle, lohnt einen Blick auf den sechsteiligen Konzertzyklus.

Er beginnt mit einem Doppelkonzert am 23. und 24. September im Sprengel-Museum Hannover. Dann stehen Werke des romantischen sogenannten „Teufelsgeigers“ Niccolo Paganini, des Klangreformers Luciano Berio und des Musikerfinders am Rande des Musiktheaters, Mauricio Kagel, auf dem Programm. Das zweite Konzert findet am 15. Oktober im Kloster Loccum statt, wo dann nicht nur ein neues Stück über Texte von Dietrich Bonhoeffer von Encke seine Uraufführung erleben wird, sondern auch eine Streichorchesterfassung des berühmten Streichquintetts von Franz Schubert. Knapp eine Woche später geht es am 21. Oktober schon weiter mit einem Konzert in der hannoverschen Marktkirche im Rahmen der Festveranstaltungen zu 500 Jahre Reformation. Neben zwei Bach-Chorälen steht ein weiteres Werk Enckes auf Bonheffer-Texte und die Reformationssinfonie von Felix Mendelssohn-Bartholdy auf dem Programm, das am Tag darauf noch einmal in Einbeck wiederholt wird. Igor Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ und ein Soloposaunenstück von Johannes Maris Staud steht am 25. November im Klecks-Theater Hannover auf dem Programm.

Geradezu spektakulär wird es am 16. Februar, wenn in der zur Konzertkirche umgestalteten Christuskirche Hannover nicht nur die Kammerfassung von Gustav Mahlers 4. Sinfonie zur Aufführung kommen wird, sondern auch die „Mysteries oft the Macabre“ aus György Ligetis grandioser Oper „Le Grand Macabre“. Für den Solopart wurde die renommierte Sopranistin Ania Vegry verpflichtet.

Im letzten Konzert am 4. Mai wendet sich Encke vertrauten Klängen zu, ja geradezu einem Schlager des Klassikrepertoires, nämlich Robert Schumanns Klavierkonzert. Dazu konnte er Claire Huangci verpflichten, die mit ihren CD-Aufnahmen in den letzten Jahren mehrfach für Furore gesorgt hat. Außerdem noch an diesem Abend zu erleben: Eine Bearbeitung von Janaceks „Auf verwachsenem Pfad“ für Enckes Ensemble Musica Assoluta. Auch dieses Konzert findet in der Christuskirche statt. (rh)

Von Reinald Hanke