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Kultur Vielfältiger Spielplan am Staatstheater
Weltgeschehen Kultur Vielfältiger Spielplan am Staatstheater
13:09 08.05.2014
Braunschweig

Dabei sind die 35 Premieren der Spielzeit 2014/2015 umfangreich, ausgewogen und spannend. Mehr als zwanzig Konzerte werden geboten und zahlreiche Gastspiele sichern einen vielfältigen Spielplan. Ergänzt wird das Gesamtprogramm durch nationale und internationale Kooperationen sowie durch die Festivals „Fast Forward“, „Fresh – Tanztage Braunschweig 2015“ und die „4. Themenwoche Interkultur“.

Im Musiktheater kombiniert das Staatstheater Braunschweig Werke des Repertoires mit vergessenen Meisterwerken der Operngeschichte. Zum 150. Todestag von Giacomo Meyerbeer steht dessen „Der Prophet“ auf dem Programm (Premiere am 19. Oktober), gefolgt von Igor Strawinskys „The Rake’s Progress“ in der Inszenierung des Regisseurs Christopher Alden (29. November). Mit Astor Piazollas Oper „Maria de Buenos Aires“ bittet das Staatstheater am 6. Dezember die Zuschauer auf die Bühne des Großen Hauses, die sich in eine Tangoarena verwandeln wird. Die Musicalfreunde dürfen sich auf die Premiere von Frederick Loewes „My Fair Lady“ am 24. Januar freuen. In der Regie von Operndirektor Philipp Kochheim arbeiten die Ensembles von Musiktheater und Schauspiel zusammen.

„Sturmhöhe“, einzige Oper des Filmkomponisten Bernhard Herrmann (Premiere 11. April), drei Musiktheaterwerke über den Holocaust und Werner Egks „Peer Gynt“ im Mai ergänzen das Angebot genauso wie Verdis „Maskenball“ am 4. Juli 2015 auf dem Burgplatz.

Das Schauspiel beschäftigt sich nach der Eröffnung am 26. September mit Shakespeares „Hamlet“ mit den Folgen der beiden Weltkriege und zeigt Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“, Arthur Millers „Alle meine Söhne“ und die Uraufführung „Szenarien“ von Jean-Marie Piemme.

Im Tanz spürt der israelische Choreograf Roy Assaaf in seinem Tanzstück „Girls & Boys“ den Widersprüchen von Körper- und Geschlechtsbildern nach und Tanzdirektor Jan Pusch zeigt mit „Welcome to your World“, wie die Digitalisierung unsere Alltagswelt verändert.

Von Hartmut Jakubowsky