Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Politik Frau stirbt bei Protest gegen hohe Spritpreise in Frankreich
Weltgeschehen Politik Frau stirbt bei Protest gegen hohe Spritpreise in Frankreich
21:34 17.11.2018
Französiscshe Demonstranten blockieren aus Protest gegen höhere Spritpreise eine Autobahnausfahrt. Foto: Claude Paris/AP Quelle: Claude Paris

Paris (dpa) - Bei Protesten und Straßenblockaden wegen hoher Spritpreise ist in Frankreich eine Frau ums Leben gekommen. Mindestens 229 Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen schwer, wie das französische Innenministerium am Samstagabend mitteilte.

Insgesamt hätten im Land knapp 283.000 Menschen an den Protesten teilgenommen. Über das Staatsgebiet verteilt gab es mehr als 2000 Aktionen. Mehrere Zwischenfälle ereigneten sich, als Autofahrer versuchten, ihre Wagen durch Straßenblockaden zu steuern. 117 Menschen wurden festgenommen, 73 kamen in Polizeigewahrsam.

Die Bewegung «Gilets Jaunes» (gemeint: Warnwesten) hatte für Samstag in ganz Frankreich zu Blockaden von Verkehrsachsen, Kreisverkehren und Mautstellen aufgerufen. Medienberichten zufolge waren die wenigsten der dezentral organisierten Aktionen offiziell angemeldet. Der Protest richtet sich gegen von der Mitte-Regierung geplante Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel.

Bei dem tödlichen Unfall nördlich von Grenoble geriet eine Autofahrerin in Panik, als Demonstranten auf ihr Dach trommelten, wie der zuständige Präfekt sagte. Die Frau gab Gas und überfuhr eine Teilnehmerin der Protestaktion, die kurz darauf starb. Auch in Arras im Norden des Landes wurde ein Demonstrant Berichten zufolge umgefahren. In Paris war die Lage ab dem Nachmittag angespannt, weil Demonstranten versuchten, zum Élyséepalast zu gelangen, dem Amtssitz von Präsident Emmanuel Macron.

Politik «Unter dem Radar verhandelt» - Sachsen-Anhalts CDU lehnt UN-Migrationspakt ab

Seegebiet Mansfelder Land (dpa) - Sachsen-Anhalts CDU hat sich auf einem Parteitag gegen den viel diskutierten UN-Migrationspakt gestellt.

17.11.2018
Politik Weg für Söder frei - Weber sagt für CSU-Vorsitz ab

Der Europapolitiker Manfred Weber will nicht neuer CSU-Chef werden - und sorgt mit dieser Entscheidung dafür, dass nun mehr denn je alle Blicke auf Markus Söder gerichtet sind.

17.11.2018

Sie haben Elend und Gewalt hinter sich gelassen und wollen ihren «Amerikanischen Traum» leben. Doch US-Präsident Trump will die Mittelamerikaner auf keinen Fall ins Land lassen. Auch in Tijuana in Mexiko droht die Stimmung angesichts der vielen Migranten zu kippen.

17.11.2018