Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Politik Missbrauchsskandale überschatten Papst-Reise nach Irland
Weltgeschehen Politik Missbrauchsskandale überschatten Papst-Reise nach Irland
19:47 25.08.2018
Eine Kunstinstallation von Mannix Flynn, die gegen den Besuch des Papstes protestiert, im Zentrum der irischen Haupstadt Dublin. Foto: Niall Carson/PA Wire Quelle: Niall Carson
Dublin

Die zweitägige Reise in das erzkatholische Land findet im Rahmen des Weltfamilientreffens statt, wird allerdings überschattet von einer Reihe von Missbrauchsskandalen.

Irland gehört zu jenen Staaten, in denen Priester und Ordensschwestern massiv Kinder und Frauen missbrauchten. Der Argentinier wird deswegen auch Opfer treffen. Franziskus ist der zweite Papst, der nach Irland fährt. Papst Johannes Paul II. war im Jahr 1979 dort.

Nach seiner Ankunft sind Treffen mit Staatspräsident Michael Higgins und Premierminister Leo Varadkar geplant. Der Regierungschef bekennt sich offen zu seiner Homosexualität. Im Laufe des Wochenendes begegnet der Papst neben den Missbrauchsopfern auch Obdachlosen und Ehepaaren.

Nach einem Abstecher in Irlands größten Marienwallfahrtsort Knock endet die Reise am Sonntag mit einem Gottesdienst im Phoenix Park in Dublin. Mehr als eine halbe Million Katholiken werden dazu erwartet.

Seit über 40 Jahren liegen die Gebeine des faschistischen Diktators Franco in einem riesigen Mausoleum nordöstlich von Madrid begraben. Die Anlage gilt bis heute als Pilgerstätte für Anhänger des Diktators und Rechtsextreme. Spaniens Regierung will die Gebeine jetzt umbetten.

25.08.2018

Donald Trump twittert, und schon wieder muss sich ein US-Diplomat von einer eigentlich befreundeten Regierung scharfe Kritik anhören. Südafrika reagiert harsch auf Trumps Spekulationen, es gebe eine «großangelegte Tötung von Farmern» am Kap.

25.08.2018

Für die Pflege werden händeringend Fachkräfte gesucht - als Lockmittel sollen höhere Löhne dienen. Die Politik will dafür in der Branche mehr bindende Tarifregeln durchsetzen, die es bisher kaum gibt. Das wird ein Kampf.

24.08.2018