Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Politik Urteil: Verkauf des «Pegida-Galgens» untersagt
Weltgeschehen Politik Urteil: Verkauf des «Pegida-Galgens» untersagt
11:51 28.09.2018
Pegida-Teilnehmer halten am 12.10.2015 in Dresden einen gebastelten Galgen hoch. Foto: Nadine Lindner Quelle: Zentralbild
Hamburg

Hamburg (dpa) - Der Erbauer des sogenannten «Pegida-Galgens» für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihren früheren Vize Sigmar Gabriel (SPD) darf weiter keine Miniaturausgaben davon zum Verkauf anbieten.

Die 24. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg gab einer Klage des früheren Vizekanzlers und Außenministers statt. Sie sah Gabriel in seinen allgemeinen Persönlichkeitsrechten verletzt und durch die Titulierung als «Volksverräter» herabgewürdigt, die auf die NS-Zeit anspiele.

Der Erbauer - ein Werkzeughändler aus Sachsen - hatte bei einer Demonstration des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses 2015 in Dresden mit dem Galgen gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung protestiert. Die am Galgen befestigten Schlingen waren für «Angela "Mutti" Merkel» und «Siegmar "das Pack" Gabriel» reserviert - wobei der Vorname des ehemaligen Außenministers und SPD-Chefs falsch geschrieben war. Später hatte der Mann Miniaturen des Galgens über das Internet verkauft.

Hunderttausende Menschen in Deutschland sind auf Grundsicherung angewiesen - obwohl sie arbeiten. Über die Jahre kommen so dreistellige Milliardensummen zusammen.

28.09.2018

Israels Ministerpräsident Netanjahu beschuldigt den Iran, ein «geheimes Atom-Lagerhaus» zu unterhalten. Teheran widerspricht vehement.

28.09.2018

Kurz vor Beginn des Parteitags der britischen Konservativen meldet sich der ehemalige Außenminister Boris Johnson zu Wort: mit einer heftigen Kritik an Regierungschefin Theresa May.

28.09.2018