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Politik Weißes Haus: Trump hat nichts Falsches getan
Weltgeschehen Politik Weißes Haus: Trump hat nichts Falsches getan
12:51 23.08.2018
US-Präsident Donald Trump spricht bei einer Kundgebung. Foto: Craig Hudson/Charleston Gazette-Mail/AP Quelle: Craig Hudson
Washington

Trump habe nichts Falsches getan, es gebe keine Anklage gegen ihn, sagte seine Sprecherin Sarah Sanders am Mittwoch. Nur weil Cohen einen Deal mit der Staatsanwaltschaft eingegangen sei, bedeute das nicht, dass sich dadurch ein Verdacht gegen Trump ergebe.Trumps langjähriger Anwalt und Vertrauter

. Seinem Geständnis zufolge soll Trump an Schweigegeldzahlungen an Frauen beteiligt gewesen sein. Das Geld soll gezahlt worden sein, um Schaden vom Wahlkampf des damaligen Präsidentschaftskandidaten abzuwenden. Es wäre damit ein Wahlkampfbeitrag, der strengen gesetzlichen Vorschriften unterliegt.

Trump bestritt am Mittwoch, dass es sich dabei um eine Straftat handelt. «Michael Cohen bekennt sich in zwei Fällen der Verletzung von Vorschriften der Wahlkampffinanzierung für schuldig, die keine Straftaten sind», schrieb Trump auf Twitter.

. In einem Interviewauszug des Senders Fox News erklärte Trump, er habe von den Zahlungen an die Frauen erst «im Nachhinein» erfahren.

Das Geld soll während des Wahlkampfs 2016 an die Ex-Pornodarstellerin Stormy Daniels und das Ex-Playmate Karen McDougal geflossen sein und war Cohen später von Trump erstattet worden. Selbst wenn Cohen mit den Zahlungen Straftaten begangen hat, ist strittig, ob auch Trumps mögliche Beihilfe dazu einen Verstoß gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung darstellt. Für Kandidaten gelten unter Umständen andere Regelungen als für deren Personal.Mit seiner Aussage vor Gericht weckte Cohen unterdessen das Interesse einer anderen Behörde. Das Steuer- und Finanzministerium des Bundesstaats New York forderte im Zusammenhang mit einer Untersuchung gegen die Trump-Stiftung Informationen von dem Anwalt ein. Das Ministerium habe angesichts seiner Aussagen vom Dienstag eine Anordnung an Cohen geschickt, hieß es in der Stellungnahme eines Sprechers, aus der der Sender CNN und andere US-Medien zitierten.

Von dpa

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