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Autor: dpa, am: 03.09.2010
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Massa-Panne: FIA prüft Startabläufe bei Formel 1

Berlin (dpa) - Nach einem vermeintlichen Fehlstart von Ferrari-Pilot Felipe Massa beim Großen Preis von Belgien prüft der Automobil- Weltverband FIA seine Kontrollmechanismen bei Formel-1-Rennen.

Das Grand-Prix-Ergebnis von Spa-Francorchamps vom vergangenen Sonntag bleibe aber unangetastet, erklärte eine FIA-Sprecherin. Massa darf daher seinen vierten Platz behalten.

Der Brasilianer war vor dem Rennen offenkundig zu weit über seine Startposition hinausgerollt. Das sollen Video-Aufnahmen belegen, die in den vergangenen Tagen im Internet kursierten, mittlerweile aber wegen Rechtefragen nicht mehr zugänglich sind. «Das Problem wurde dem FIA-Rennleiter weder von den Streckenposten noch vom automatischen Frühstart-Warnsystem gemeldet», teilte der Verband mit. Da auch nach der Zieldurchfahrt keine Proteste vorlagen, stehe das Ergebnis des 13. Saisonlaufs fest, hieß es weiter.

Die FIA untersuche nun die Hintergründe der Kommunikationspanne. «Damit soll sicher gestellt werden, dass es nicht zu einer Wiederholung kommt», sagte die Sprecherin. Wäre der Regelverstoß Massas bemerkt worden, hätte der Scuderia-Fahrer mit einer Durchfahrtstrafe rechnen müssen. Davon hätten unter anderem die Mercedes-Fahrer Nico Rosberg und Michael Schumacher profitieren können, die beim Sieg von Lewis Hamilton die Plätze sechs und sieben belegten.

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