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Autor: dpa, am: 03.09.2010
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«Earl» nimmt Kurs auf US-Ferienorte

Washington (dpa) - Hurrikan «Earl» ist am Freitag am US- Bundesstaat North Carolina vorbei in Richtung Neuengland gezogen.

Vor allem Massachusetts bereitete sich auf Sturmschäden und hohen Wellengang vor - ausgerechnet zu Beginn eines verlängerten Feiertagwochenendes, das normalerweise noch einmal Urlaubermassen anlockt.

Jedoch verlor «Earl» auf seiner Reise über zunehmend kälterem Wasser auf dem Atlantik an Puste. Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern wurde er am Freitag zu einem Hurrikan der Stufe eins heruntergestuft, wie das Hurrikanzentrum in Miami mitteilte.

Meteorologen erwarteten, dass «Earl» in der Nacht zum Samstag den beliebten Feriengebieten Martha's Vineyard, Nantucket Island und Cape Cod an der US-Ostküste gefährlich nahe kommt. Der Gouverneur von Massachusetts, Deval Patrick, rief vorsorglich den Notstand aus.

An North Carolina war «Earl» noch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern vorbeigezogen. Aber der Sturm blieb so weit von der Küste entfernt, dass größere Schäden ausblieben. Der Hurrikan bescherte den Outer Banks, einer als Touristenregion bekannten vorgelagerten Inselkette, vor allem Überflutungen und Stromausfälle. Auf manchen Straßen stand das Wasser einen halben Meter hoch, berichtete der Sender CNN.

Die meisten Urlauber waren zuvor einem Evakuierungsaufruf gefolgt und hatten sich auf dem Festland in Sicherheit gebracht.

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