Bei diesem Feuer in einem großen Marktgebäude in der City von Mazir-E Sharif in Afghanistan mussten unter anderen auch Bundeswehrfeuerwehrleute aus dem Landkreis Celle mit tätig werden. Foto: Rolf Abel

Großer Löscheinsatz für Faßberger in Afghanistan

Einen schwierigen Einsatz hatten Faßberger Feuerwehrleute jüngst in Afghanistan. Wie Feuerwehrsprecher Olaf Rebmann mitteilte, sind derzeit einige Feuerwehrleute der Heeresflugplatzfeuerwehr aus Faßberg mit der Bundeswehr in Afghanistan im Einsatz und mussten vor einigen Tagen zur Unterstützung der einheimischen Feuerwehrkräfte zu einem großen brennenden Marktgebäude in der City von Mazir-E Sharif, der Hauptstadt der nördlichen Provinz Balkh, ausrücken.

MAZAR-E-SHARIF. Wie der Leiter der Heeresflugplatzfeuerwehr Faßberg, Martin Walter, berichtete, wurde der Brandschutzzug aus dem deutsche Feldlager Camp Marmal dorthin angefordert und setzte sich mit einem Einsatzleitwagen und vier großen Feuerlöschfahrzeugen in Marsch. "Trotz des massiven Einsatzes der einheimischen Feuerwehrleute, der Bundeswehrfeuerwehrkräfte sowie weiterer Löscheinheiten von dort stationierten Truppen, konnte nicht verhindert werden, dass fast 200 Geschäfte von dem Feuer betroffen waren und Waren im Wert von mehreren Millionen US-Dollar vernichtet wurden", berichtete Walter weiter. Ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude konnten die Brandbekämpfer aber mit vereinten Kräften verhindern.

Die Löscharbeiten gestalteten sich laut Walter sehr schwierig. Dadurch dass es keine Hydranten in der Nähe zur Einsatzstelle gab, musste teilweise das Löschwasser aus dem Deutschen Konsulat dorthin gefahren werden. Möglich wurde das mit zwei Fahrzeugen , die jeweils 10.000 Liter transportiert können.

Celles Kreisbrandmeister Dirk Heindorff übersandte dem Heeresflugplatzfeuerwehrleiter Martin Walter seine Grüße und wünscht allen beteiligten Feuerwehrleuten, sowie aber auch allen weiteren Bundeswehrangehörigen einen sicheren und ruhigen Auslandseinsatz und eine gesunde Heimkehr in ihre Heimatstandorte und zu ihren Familien.

Autor: Tore Harmening, geschrieben am: 19.09.2013       Artikel drucken