Celler Kooperationen stellen Weichen für Berufsleben

Die frühzeitige Berufsorientierung wird an der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Celle groß geschrieben. Schulleiterin Meike Kerker hält den außerschulischen Kontakt für sehr sinnvoll. „Berufsorientierung ist an sich kein selbstständiges Fach, sondern ist in jedem Fach verankert“, erklärt Kerker. Umso mehr freut sich die Gesamtschuldirektorin über zwei neue Partner-Kooperationen mit dem Discounter Lidl und dem Projekt „Ausbildungsbrücke“.

CELLE. „Als Unternehmen habe wir diskutiert, wie wir uns besser in der Schule einbringen können“, sagt Benjamin Bricke, Lidl-Verkaufsleiter im Landkreis Celle. Mögliche Praktika, Betriebsbesichtigungen oder Vorbereitungen auf Assessment-Center seien einige Bestrebungen der Zusammenarbeit. Daraus können Synergieeffekte bestehen, sind sich Bricke und Benedikt Höhme, Berufsorientierungsbeauftragter der IGS, sicher. Mit Lidl habe die Schule einen kompetenten Partner, der den Übergang von Schule ins Berufsleben erleichtern könne, gewonnen, sagt Höhme.

Die Idee der Ausbildungsbrücke ist es Schüler ehrenamtlicher Paten zur Seite zu stellen, die den Jugendlichen verschiedene Berufsfelder vorstellen, auf Bewerbungsgespräche und die Ausbildung vorbereiten. „Sinn ist es, dass die Paten die Schüler bis zum Ende der Ausbildung begleiten“, erklärt Ralf Wolter, Projektkoordinator der Ausbildungsbrücke. In der Regel finden die Treffen in der Schule während der Freistunden statt.

Autor: Katharina Baumgartner, geschrieben am: 31.01.2018       Artikel drucken