Foto: Peter Müller (Archiv)

Celler WBG will belastete Briten-Häuser nicht

Der Bedarf an Wohnraum in Celle ist groß. Warum stehen die ehemaligen Britenwohnungen in Klein Hehlen und der Heese nicht zur Verfügung? Geplant war, dass die städtische Wohnungsbau Gesellschaft WBG das Portfolio ankauft und bewirtschaftet. Daraus wird nichts.

CELLE. Eigentümer der Immobilien mit 139 Wohneinheiten ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Stadtverwaltung und WBG haben mit der BImA Verhandlungen geführt, um die Gebäude anzukaufen. "In einigen Wohnungen sind bei Stichprobenentnahmen Schadstoffbelastungen gefunden worden, was einen höheren Sanierungsbedarf und ein nicht kalkulierbares, betriebswirtschaftliches Risiko nach sich zieht. Über die Aufteilung der dadurch entstehenden Kosten konnte keine Einigung erzielt werden", so der Geschäftsführer der WBG, Matthias Hardinghaus.

Die Wohnungen in Klein Hehlen und der Heese hätten hervorragend ins WBG-Portfolio gepasst, so Hardinghaus: "Dazu gehört aber auch, sie zu einem vertretbaren Mietpreis am Markt anbieten zu können.“ Durch den erhöhten Sanierungsbedarf hätte sich das am Ende für keine Seite mehr gerechnet.

Autor: Michael Ende, geschrieben am: 07.02.2018       Artikel drucken