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Celle Ortsteile Celle stellt Elternbriefe ein
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celle stellt Elternbriefe ein
14:23 23.01.2018
Von Gunther Meinrenken
Celle

„Leider ist die Stadt Celle gezwungen, freiwillige Leistungen zu reduzieren. So ist es ab 2018 nicht mehr möglich, Ihnen die Elternbriefe des Arbeitskreises Neue Erziehung wie bisher kostenlos zuzusenden“, hat sich die kommissarische Sozialdezernentin Susanne McDowell vor ein paar Wochen an die Celler Eltern gewandt. Mit 35.000 Euro schlagen die Elternbriefe pro Jahr im Haushalt der Stadt zu Buche. Dieser Betrag soll künftig eingespart werden.

Insgesamt hat die Stadt den Eltern vom ersten Monat der Geburt an bis zum achten Lebensjahr ihrer Sprößlinge 46 Elternbriefe zugesandt. Im Neuen Rathaus und in den Reihen der Politik hält man diesen Service auch für entbehrlich, weil es „im Internet eine Vielzahl von seriösen Informationen zur Erziehung gibt“, wie McDowell ausführt. So unter www.familienhandbuch.de, www.bke.de und www.kindergesundheit-info.de. Außerdem, so die Dezernentin, gebe es von der Erziehungsberatungsstelle über das Jugendamt bis zu den Kinderärzten eine Vielzahl von Beratungsmöglichkeiten. Wer nicht auf die Elternbriefe verzichten will, kann sie beim Herausgeber, dem Arbeitskreis Neue Erziehung (ANE) beziehen (www.ane.de/elternmedien/elternbriefe/). Allerdings kostenpflichtig. Einzelne Exemplare kosten 1,50 Euro, für das gesamte Paket der 46 Elternbriefe werden 69 Euro fällig. Ob sich die Celler Eltern darauf einlassen, wird sogar in der Stadtverwaltung bezweifelt. „Die Eltern, die es nötig haben, werden dieses Angebot womöglich nicht in Anspruch nehmen“, so Georg Schäfer, Fachdienstleiter Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bei der Stadt Celle.

Für die Verantwortlichen im Neuen Rathaus könnte sich auch ein Blick zum Landkreis lohnen. Dort hat man den Versand der Elternbriefe ebenso wie die Stadt 2005 vom Paritätischen übernommen, praktiziert allerdings eine andere Lösung. „Über die Familienbüros bekommen junge Eltern ein Glückwunschschreiben des Landrates und die ersten vier Ausgaben des Elternbriefes kostenlos per Post zugesandt. Danach müssen die Eltern den Brief über den Herausgeber, den Arbeitskreis Neue Erziehung, direkt bestellen. Der ANE stellt dem Landkreis dann die Kosten in Rechnung. Im Jahr werden rund 1500 Briefe verschickt. Die Kosten liegen bei rund 2000 Euro“, erklärt Landkreissprecher Tore Harmening.

Es handele sich um eine Leistung im Rahmen der freiwilligen präventiven Maßnahmen durch das Jugendamt des Landkreises und „ist natürlich begrenzt auf den Zuständigkeitsbereich, den der Landkreis als Jugendhilfeträger hat“, so Harmening, der damit eine Perspektive für die Celler Eltern öffnet. Denn wenn die Jugendhilfe der Stadt an den Landkreis abgegeben werden sollte, gehören auch die Celler Erziehungsberechtigten zum Zuständigkeitsbereich des Landkreises.

Sein Dorf soll noch schöner werden: Boyes Ortsbürgermeister Heiko Gevers (CDU) möchte sich in diesem Jahr für noch mehr Lebensqualität in seinem Ortsteil einsetzen. „Die Bevölkerungsstruktur in Boye ist so ausgewogen, dass wir in unserem Dorf keine sozialen Brennpunkte haben und der Ortsrat sich über diese Problematik zur Zeit keine Gedanken machen muss“, sagt er. Es seien also mehr die kleinen, alltäglichen Dinge, für die Lösungen entwickelt und gefunden werden sollten. „Boye lebens- und liebenswert zu erhalten und zu gestalten ist unser oberstes Ziel.“

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