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Celle Ortsteile Celler AC/DC-Fans auf explosiver Zeitreise
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler AC/DC-Fans auf explosiver Zeitreise
18:08 21.01.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Auch wenn Hellfire, wie ursprünglich AC/DC, ihre Musik als „Rock 'n' Roll“ deklarieren: Was da über die Verstärker kommt, ist harter Rock bis Heavy Metal. „Und das ist gut so, der perfekte Rhythmus“, findet Holger (32) aus Hildesheim. Er ist mit seinem Vater Bernd (61) angereist: „Ich war schon mit Anfang 20 AC/DC-Fan. Keine Party ohne „Highway to Hell“. Zu Hellfire hat mich mein Sohn gebracht. Der ist mit dieser Musik aufgewachsen. Und so gönnen wir uns öfter ein Konzert in der Nähe. Diese Stimmung gibt es eben nicht digital.“

Der Saal in der CD-Kaserne ist proppenvoll. Aus den geöffneten Türen quellen kontinuierlich Menschen, die sich an der Bar mit frischen Getränken versorgen. Die Veranstaltung ist Konzert und Party: Man trifft sich, badet im Klang, mitwippen geht, für Headbanging kein Platz. Die Laufpausen werden für ein bisschen Kommunikation genutzt. Der Sound dringt gut hörbar nach draußen.

In der Halle wabert es aus der Nebelmaschine. Kanonen sind über der Bühne platziert, hin und wieder schlägt die gigantische Glocke. Die Bühnenszenerie ist in rotes Licht und zuckende Blitze getaucht. Die Fünf im Zentrum machen keine Pause. Leadsänger Ulli trifft mit seiner Reibeisenstimme die hohe Tonlage, Leadgitarrist Marco mit seiner Schuluniform à la Angus Young zieht schließlich sogar blank, Drummer „Schnickel“ haut volle Kanne rein, Matz an der zweiten Gitarre und Italiener "Chese" am Bass vervollständigen die Band. Hellfire nimmt die Celler mit auf eine Zeitreise, explosiv, natürlich mit "TNT".

Von Doris Hennies

Mit unguten Gefühlen schauen die Soldaten der Bundeswehr derzeit nach Berlin. Nach dem Scheitern einer Jamaika-Koalition hat der Sonderparteitag der SPD gestern den Weg freigemacht, um in Koalitionsgespräche mit der CDU einzusteigen. Bei den Angehörigen der Streitkräfte dürfte darüber nicht gerade viel Jubel ausgebrochen sein. Das deutete sich zumindest einen Tag zuvor beim Neujahrsempfang der Celler Reservisten in der Immelmann-Kaserne an, bei dem der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) als Gastredner auftrat. Die Soldaten bemängeln eine zu geringe Unterstützung für die Belange der Bundeswehr.

Gunther Meinrenken 21.01.2018

„Faszination“ war das am häufigsten benutzte Wort in Gesprächen mit Besuchern der Celler Imkertage, die die Congress Union in ein Mekka für Bienenfreunde verwandelten. „Imkern ist Spaß, Leidenschaft und Naturliebe. Bienen sind faszinierend“, sagte Hobbyimkerin Katja Wiedner aus Halle, die sich gerade in einem der vier Workshops über Vermarktung und Auftritt im Netz informiert hatte und danach einen Anzug aus Netzgewebe anprobierte.

21.01.2018

Nicht nur die Celler Bauern sind besorgt um ihr Image; deutschlandweit sehen sich die Landwirte angesichts von aktuellen Debatten über Insektenschwund und nicht artgerechte Tierhaltung am Pranger. „Der Protest in Berlin anlässlich der Grünen Woche ist uns mittlerweile egal, er ist nicht länger der Anlass für unseren bundesweiten Aktionstag, wir wollen einfach vor Ort, in unserer Region den Menschen zeigen, wie wir arbeiten“, machte Landvolk-Geschäftsführer Martin Albers in der Celler Innenstadt deutlich.

21.01.2018