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Celle Ortsteile Celler DGI-Mieter brauchen Geduld
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler DGI-Mieter brauchen Geduld
18:01 19.06.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Christian Link
Celle

KLEIN HEHLEN. Das äußere Erscheinungsbild rund um die Wohnblöcke macht einen schon fast verwahrlosten Eindruck. Rostige Spielgeräte, ungepflegte Rasenflächen, die mal üppig sprießen und mal noch von dem Kahlschlag zeugen, den Trautsch vor eineinhalb Jahren am alten Baumbestand angerichtet hat, sowie reparaturbedürftige Zäune fallen dem Betrachter sofort ins Auge. Die versprochenen Unterstände für Fahrräder und Mülltonnen sind noch immer nicht gebaut worden und in den Häusern gehen die Arbeiten nicht voran. So hatten sich die Mieter den Führungswechsel bei der DGI nicht vorgestellt.

Der neue DGI-Vorstand war bereits persönlich vor Ort in Celle. Müller ist klar, dass seine Mieter von ihm erwarten, dass die Versäumnisse der Vergangenheit jetzt aufgearbeitet werden. Doch das gehe nur "peu à peu", vertröstet der DGI-Vorstand die Anwohner. "Es ist etwas passiert, auch an den Außenanlagen, aber das kann man nicht unbedingt sehen", so Müller.

Während man in der DGI-Siedlung in Rotenburg/Wümme Rasen eingesät habe, habe man sich in Celle mit den geothermischen Anlagen in den Wohnblöcken beschäftigt. Diese seien für den kommenden Winter gewartet worden. Ansonsten: "Es ist nicht so ganz einfach, wie es aussieht. Das Thema ist recht kompliziert", meint Müller.

Als Allererstes habe man die Finanzen neu ordnen müssen. "Wir haben eine ganze Menge erreicht", meint Müller, der zuversichtlich ist, die "Vermietbarkeit der Objekte" gesteigert zu haben.

Die Außenanlagen und die Unterstände für die Mülltonnen kämen auch noch dran. Die Angebote seien angefordert worden und würden in den nächsten Wochen ausgewertet. Allerdings sei es bei dem derzeitigen Bauboom nicht einfach, Handwerker zu bekommen. Ob in diesem Jahr noch etwas an den Außenanlagen geschehe, wollte Müller nicht versprechen.

Ortsbürgermeister Klaus Didschies (CDU) hat die Situation in der Geothermie-Siedlung von Anfang an intensiv verfolgt. Er bittet die Mieter um Geduld. "Es gibt größere Probleme als den Rasenschnitt", hebt er auf die finanzielle Situation der DGI ab. So war Trautsch unter anderem wegen der Talfahrt der Aktie geschasst worden. Das Wertpapier, das Anfang 2014 noch bei 22 Euro dotierte, war noch zu Trautschs Zeiten bis auf 2,50 Euro gefallen. Zwischenzeitig stürzte der Kurs nach dem Führungswechsel sogar Ende Mai auf 1,60 Euro ab, aktuell wird die Aktie mit 2,20 Euro gehandelt. Dazu kommt eine nicht gerade optimale Auslastung bei den Vermietungen.

"Man darf die DGI jetzt nicht überfordern", appelliert Didschies an die Mieter, der Gesellschaft etwas Zeit zu lassen. Gleichwohl würde sich der Klein Hehlener Ortsbürgermeister von der DGI "vertrauensbildende Maßnahmen" wünschen. "Der Vorstand sollte persönlich den Mietern reinen Wein einschenken. Es wäre schön, wenn Herr Müller alle zu einer Mieterversammlung einlädt. Einige wären bestimmt so gerührt, dass sie selbst mal den Rasen mähen würden", ist sich Didschies sicher, dass so eine Aktion ihre Wirkung nicht verfehlen würde.

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