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Celle Ortsteile Celler Kirchenkreis geht bewusst nach draußen
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler Kirchenkreis geht bewusst nach draußen
14:38 16.03.2018
Von Andreas Babel
Während die Maler der TAS (Technische Ausbildungsstätte) in Celle letzte Hand an ihre Kunstwerke anlegen, treffen sich einige der Verantwortlichen in der Malerwerkstatt, wo am 27. März die zweite Andacht der Reihe stattfindet. Das Holzkreuz ist immer dabei. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Die jungen Maler sind mit Feuereifer bei der Sache. Sie sind momentan dabei, letzte Hand an ihre Kunstwerke anzulegen. Sie gestalten einige Kabinen mit einfachen biblischen Darstellungen. Diese Kabinen werden am Dienstag, 27. März, ab 18 Uhr, den Rahmen für eine Andacht bilden, die im Rahmen der „Wunden Punkte“ an sechs verschiedenen Orten in Celle stattfinden wird.

Immer um 18 Uhr treffen sich dabei Gläubige, um in der Karwoche der Leidensgeschichte Jesu zu gedenken. Sie kommen aber auch zusammen, um sich zu gegenwärtigen, was diese fast 2000-jährige Geschichte mit uns heute zu tun hat. „Wir sind mit dieser Andachtsreihe ganz bewusst nach draußen gegangen“, sagte Pastor Martin Prüwer bei der Vorstellung der Reihe, die in der kommenden Woche bei der Celleschen Zeitung startet. Die Organisatoren vom Kirchenkreis Celle rechnen bei jeder dieser Andachten mit 50 bis 80 Teilnehmern. Jede einzelne soll eine gute halbe Stunde dauern. Die meisten werden im Stehen abgehalten. „Für Ältere werden sicherlich überall Sitzgelegenheiten vorhanden sein“, meint Pastor Uwe Schmidt-Seffers, der die Andacht im Innenhof der Celleschen Zeitung leiten wird. Im Anschluss an die Worte des Pastors wird immer ein Vertreter der Institution zu einem besonderen Thema (siehe Infokasten unten) sprechen. Bei der CZ wird es um das große Thema Wahrheit gehen und auch darum, welch große Verantwortung die Medien für die Gemeinschaft und den Einzelnen haben. Bei jeder Andacht werden die Lieder von Instrumantalisten begleitet. „Wir haben darauf geachtet, dass die Lieder aus dem Gesangbuch die Sprache unserer Zeit haben“, sagte Prüwer.

Das Thema „Tierheim in Not“ ist bewusst gewählt worden, so Pastor Arthur Wecker, denn alle 519 Heime des Tierschutzbundes befänden sich in großer finanzieller Not. Die nächsten 16 Monate würden darüber entscheiden, ob diese Tierheime überhaupt fortbestehen könnten. Es sei zwar eine staatliche Aufgabe, sich um „Fundtiere“ zu kümmern, aber der Mensch habe die durch die Bibel vorgegebene Pflicht, sich auch um Tiere zu kümmern. Wecker hob die gewaltige Leistung der Ehrenamtlichen in den Tierheimen hervor.

Im Johanniterhaus werde es am 29. März festlich zugehen, denn hier werde das Abendmahl mit den Bewohnern und ihren Gästen gefeiert, so Pastorin Maren Sachau. TAS-Geschäftsführer Andreas Schröder freut sich, dass die Andacht von den Malern so gut vorbereitet wird. Er weist darauf hin, dass viele der Teilnehmer keine Christen seien, aber alle „ordnen sich den christlichen Idealen unter, behalten aber ihren Hintergrund“. Für ihn ist die TAS „ein Ort der Begegnung“. Und das wird sie am 27. März ganz besonders sein.

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