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Celle Ortsteile Celler SPD: Haesler-Siedlung unbedingt erhalten
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler SPD: Haesler-Siedlung unbedingt erhalten
17:08 26.03.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Audrey-Lynn Struck
Celle

Wegen starker Korrosionsschäden an den vom Bauhaus nahen Celler Architekten Otto Haesler in den 1930er Jahren errichteten Gebäuden waren die Bewohner jüngst von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft aufgefordert worden, ihre Wohnungen bis Ende August zu verlassen. Die Verantwortlichen und die Politik fragen sich nun, was ein Jahr vor dem Bauhaus-Jubiläum mit den Häusern passieren soll.

Für Burggraf ist die Antwort klar: "Während der Erhalt des Celler Schlosses und der Altstadt selbstverständlich sind, muss für das demokratisch soziale Erbe des Neuen Bauens offensichtlich mehr als geworben und gekämpft werden. Niemand käme auf die Idee, Rentabilitätsrechnungen beim Erhalt des Schlosses anzustellen. Und das ist gut so."

Die Haesler-Siedlung sei zu ihrer Zeit "eine architektonische Revolution gewesen, die über Deutschland und Europa hinaus Aufsehen und Interesse erweckte". Die Idee der CDU, ein Musterhaus zu erhalten, lehnt Burggraf ab: "Der vielleicht gut gemeinte Vorschlag, wenigstens ein Haus als Erinnerungsstück zu erhalten, reduziert das demokratische Erbe dieser einzigartigen Architektur, auf die Celle in ganz besonderer Weise stolz sein kann." Niemand solle meinen, "mit einem neuen Celler Stadtmarketing und neuen Blumenkästen in der Altstadt könne man ein Gemeinwesen profilieren, welches gleichzeitig das einzigartige demokratische Erbe verleugnet und zur Abrissbirne greift und simpel abreißt,“ so Burggraf. (gu)

"Wir laufen hier nicht im Büßergewand durch die Gegend", sagt Andreas Holzapfel. Die Laune bei dem Celler ist gut. Er hat mit zwölf Mitstreitern am Sonntagvormittag Winsen erreicht. Die letzte Etappe auf dem Weg zum sowjetischen Soldatenfriedhof in Hörsten steht bevor. "Ich laufe seit vielen Jahren mit", sagt Andreas Holzapfel. Seine Gründe variieren von Jahr zu Jahr. Mal steht die sportliche Herausforderung im Vordergrund, mal ist es der Einstieg in die Karwoche. Und natürlich das Andenken an die Menschen, die auf diesem Weg im April 1945 auf den Todesmärschen ins KZ Bergen-Belsen getrieben wurden.

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Es gibt Wörter, die sich beißen, wie Farben sich beißen. Lärm und Poesie ist so ein Pärchen. Wie beide übereinkommen – oder auch nicht – ist beim ersten Poetryslam im Hagensaal am Freitag zu erleben, „Hacheless – Poesie für Nienhagen“ lautet der Titel des Events, in dessen Verlauf Moderatorin Jessy James LaFleur ihre 100 Gäste immer wieder auffordert, Lärm zu machen für die sieben Stars des Abends, die sich allesamt der Dichtkunst verschrieben haben. Nie spricht sie von Applaus, der den Saal in Form von Füßetrampeln, Klatschen, Aufstehen oder Johlen durchdringt.

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Nein – Celler, die in den vergangenen Tagen seltsame, bananenförmige Hubschrauber mit zwei Rotoren am Himmel über der Stadt gesehen hatten, haben sich nicht verguckt: Es waren tatsächlich Militärhelikopter vom Typ Boeing CH-47 „Chinook“. Sie transportierten niederländische Luftlandesoldaten, die an einer Übung im Wietzenbrucher Ausbildungs- und Übungszentrums Luftbeweglichkeit teilgenommen haben. Wie der Kommandeur des Zentrums, Oberstleutnant Jörn Rohmann, bereits beim traditionellen Grünkohlessen in der Immelmann-Kaserne angekündigt hatte, nehmen die Aktivitäten am Heeresflugplatz Celle mit Beginn des Jahres wieder zu.

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