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Celle Ortsteile Ein Wagen wie aus "Beverly Hills Cop"
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Ein Wagen wie aus "Beverly Hills Cop"
16:21 15.06.2018
Quelle: David Borghoff
Celle

„Einen Oldtimer zu besitzen, war ein lang gehegter Wunsch von mir“, erzählt Andreas Hellmeier. „Aber dann stellte sich erst einmal die Frage, was für einen Wagen wir wollen.“ Wichtig war ihm in erster Linie, dass es ein Acht-Zylinder-Fahrzeug wird. „Auf dieses Modell sind wir dann fast zufällig gestoßen. Wir haben Beverly Hills Cop geguckt und darin kommt so ein Auto vor. Da war mir dann klar: Das ist es.“ Gefunden haben die beiden ihr Auto dann 2011 bei einem Händler in Elmshorn, der es aus den USA importiert hatte. „Das Auto wurde zwar in Stuttgart gebaut, aber dann von Bremerhaven aus in die USA verschifft“, weiß Andreas Hellmeier. Und jetzt ist es wieder hier.

„Ich persönlich war erst skeptisch, weil es ein Cabrio ist“, erzählt seine Frau. Das habe sich aber nach der ersten Fahrt schnell gelegt. „Ich hab mich gefühlt wie in einem amerikanischen Taxi.“ Mittlerweile lieben die Hellmeiers das Auto sehr. Trotzdem benutzen sie ihren Elmar Hart, wie sie das Auto getauft haben, im Alltag eher selten. Andreas Hellmeier findet: „Das soll schon etwas Besonderes bleiben.“ Wenn im Sommer das Wetter gut ist, sind die beiden aber trotzdem fast jedes Wochenende mit ihrem Auto unterwegs. „Wir sind beide VfL Wolfsburg Fans und haben Dauerkarten. Außerdem gehen wir gerne schön essen“, erzählt der 56-Jährige. Wenn der Wetterbericht keinen Regen voraussage, nehmen sie für den Weg dorthin dann gerne ihren Mercedes.

Und dann werden sie unterwegs natürlich auch oft angesprochen. „Wenn man so ein spektakuläres Auto hat, dann muss man auch kommunikativ sein“, meint Andreas Hellmeier. Und das gelte besonders für ein solch kultiges Auto wie seines. Denn der Mercedes SL 380 taucht nicht nur in Beverly Hills Cop, sondern auch in zahlreichen anderen Serien und Filmen auf. „Bobby Ewing aus ‚Dallas‘ hat zum Beispiel so einen. Und in ‚Hart aber Herzlich‘ kommt er auch vor.“ Auf den Straßen habe man dieses Auto in den 70ern zumindest in Deutschland eher weniger gesehen. „Das gab‘s nur im Fernsehen.“

Aber einen Oldtimer zu fahren, bedeutet natürlich nicht nur Spaß. „Das ist 90 Prozent putzen, 5 Prozent reparieren und der Rest ist dann Freude“, findet Andreas Hellmeier. Und selbst mit dem vielen Reparieren, kann immer mal etwas nicht funktionieren. Familie Hellmeier ist mit ihrem Wagen bereits dreimal liegen geblieben. „Ich weiß noch, wie wir in Lüneburg essen waren“, erzählt Bettina Hellmeier. „Das muss zur Fußball-WM vor vier Jahren gewesen sein. Als wir später nach Hause fahren wollten, ist das Auto nicht mehr angesprungen.“ Mit solchen und anderen Pannen müsse man eben rechnen. Und deswegen ist es ihrer Meinung nach auch wichtig, dass beide Partner ein Interesse an Oldtimern haben. Ihr Mann rät: „Bevor man sich für einen Oldtimer entscheidet, sollte man erst mal gucken, wie die Ersatzteilsituation aussieht. Sind da überhaupt welche verfügbar? Und wenn ja, wie teuer sind sie?“ Gut sei es außerdem, Ersatzteile, von denen man weiß, dass man sie früher oder später brauchen wird, bereits frühzeitig zu besorgen. „Nur weil es sie heute bezahlbar gibt, muss das in fünf Jahren nicht auch so sein.“

Wie sich die Oldtimerbegeisterung in Zukunft entwickeln wird, bleibt aber ohnehin noch abzuwarten. „Ein Oldtimer ist nicht einfach nur ein Auto. Das ist etwas Emotionales. Viele Leute kaufen sich ja einen bestimmten Oldtimer, weil er ihr erstes Auto war“, weiß Andreas Hellmeier. „Das wäre ja mal interessant, ob das in 30 bis 40 Jahren auch so ist und dann die Autos, die aktuell fast jeder fährt, zu beliebten Oldtimern werden.“

Von Lea Kraft

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