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Celle Ortsteile Ernestinum: Viele Abschlüsse in alten Sprachen
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Ernestinum: Viele Abschlüsse in alten Sprachen
11:19 23.06.2018
Schulleiter Johannes Habekost mit den beiden Jahrgangsbesten: Tabea Grüning (Durchschnitt 1,2) und Adrian Mrochen (Durchschnitt 1,3). Quelle: Birgit Stephani
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Celle

Zugelassen zur Abiturprüfung waren alle 68 Schüler des zwölften Jahrgangs. Davon haben 66 die Allgemeine Hochschulreife und zwei den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreicht. 14 Abiturienten haben einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma, das sind 21 Prozent des Jahrgangs.

Besonders herausragend sind die Ergebnisse von Tabea Grüning (1,2) sowie Adrian Mrochen und Linus Otte (beide 1,3). Der Durchschnittswert des gesamten Jahrgangs liegt bei 2,51. "Das ist etwas besser als der Wert des vergangenen Jahres und besser als der letztjährige Landesschnitt von 2,57", freute sich besonders Schulleiter Johannes Habekost.

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Für ganz Niedersachsen bemerkenswert und besonderes Merkmal des Ernestinums sei die große Zahl der Abschlüsse in den Alten Sprachen. Zwölf Abiturienten haben das Graecum erworben, davon eine Abiturientin mit schriftlicher Prüfung auf erhöhtem Niveau. Das Große Latinum haben 23 Schüler erreicht, 34 das Latinum und zwei das Kleine Latinum. Acht Prüflinge haben im Fach Latein die schriftliche Abiturprüfung auf erhöhtem Niveau und einer auf grundlegendem Niveau abgelegt. "Landesweit ganz ungewöhnlich ist es, dass zwei Schülerinnen, Tabea Grüning und Wiebke Walter, auch das Hebraicum erworben haben", hob Habekost besonders hervor. "Mit Ihrer weiteren Fächerauswahl und Ihren geäußerten Ideen zur Studien- und Berufswahl widerlegen Sie jeden Anfangsverdacht, dass das Ernestinum zu einseitig auf zwar Altehrwürdiges, heute aber eher Nutzloses fixiert sei".

Diese Meinung bestätigten in ihrer launigen Rede auch die Vertreter der Schülerschaft, Julia Germann und Lukas Harder, die sich sicher sind: "Die Steuererklärung sollte das kleinste Problem sein. Das Abitur hat uns perfekt auf das Leben vorbereitet". Und so ging auch ihr Appell an die anwesenden Eltern: "Ihr müsst Euch um uns keine Sorgen machen".

Getreu der Ausrichtung des Ernestinums wurde auch das Motto der diesjährigen Abiturfeier gewählt: "Abitrix und Obelix - ergo bibamus!" (Also lasst uns trinken). Die Bedeutung dieses Leitspruchs sei, meint Harder, vielen trotz des Latinums nicht klar. Und sicher nicht ganz ernst gemeint: "Ich habe Google befragt".

Von Birgit Stephani