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Celle Ortsteile Facettenreicher Abend mit Wolfgang Trepper in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Facettenreicher Abend mit Wolfgang Trepper in Celle
18:09 11.03.2018
Von Jürgen Poestges
In den leisen Momenten seines Programms erinnerte Wolfgang Trepper an den Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch. Quelle: David Borghoff
Celle

Wenn Trepper gleich zu Beginn das Saallicht wieder einschalten lässt, um mal ins Publikum zu gucken, hat er die Leute schon gepackt. „Ich bin ja zum ersten Mal in Celle. Und ich muss sagen: Ganz schön voll der Laden“, sagt der 61-Jährige.

So munter wie der Auftakt war auch das Programm des gebürtigen Duisburgers. „Dinner für DU“ heißt es. Seit 15 Jahren gibt Trepper darin einen ganz persönlichen Rückblick auf das vergangene Jahr. Da durfte natürlich das Scheitern der Jamaika-Sondierung nicht fehlen. „Der FDP-Lindner hatte doch die Nase bloß voll, weil er Neuwahlen wollte. Er hat in seinem Schreibtisch noch ein paar Schwarz-Weiß-Fotos gefunden, die er für Wahlplakate verwenden wollte.“

Auch die SPD bekam ihr Fett weg. „Ich habe mal gehört, Willy Brandt würde sich im Grab umdrehen, wenn er das alles jetzt mitbekäme. Falsch! Der dreht sich nicht im Grab um, der kratzt von unten so lange, bis er wieder draußen ist und rennt ins Willy-Brandt-Haus. Dort wird er fragen: Was habt Ihr mit meiner SPD gemacht? Wir waren doch mal eine Arbeiterpartei.“

Was Trepper ebenfalls beherrscht, sind die leisen Töne. Wenn er von einem Abend mit seinem Vater erzählt, der am 9. März, dem Tag des Auftritts in Celle, Geburtstag hatte. Schallplatten mit den Liedern aus den Zeiten des 2. Weltkrieges hat der Vater herausgeholt, seinem Sohn gezeigt, wie sich die Tonlage mit dem schlechten Verlauf des Krieges veränderte. Und schließlich endete der Abend mit einem gemeinsamem Bier. „Das war das einzige Mal, dass er etwas vom Krieg erzählt hat. Und das erste Mal, dass er mit mir ein Bier getrunken hat.“ In diesen Momenten, und davon gab es einige, erinnert Trepper an den verstorbenen großen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch.

Und dann, ganz plötzlich, wettert der Mann von der Bühne über das unsägliche Fernsehprogramm, die Sender RTL und RTL II und diverse vermeintliche Prominente. „Piedro Lombardi, das ist ein hochintelligenter Junge. Den hab ich kürzlich in einem Quiz gesehen. Da hat er gegen eine Kaulquappe verloren.“

Und weiter ging es: Der Thermomix, den die Freundin unbedingt haben musste, sei „die Geißel Gottes“, Chia-Samen nichts anderes als Salbei und „nur so teuer, weil sie aus Mexiko kommen. So etwas kommt mir nicht ins Haus.“ Es war ein facettenreicher Abend, den Wolfgang Trepper seinem Publikum bot.

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