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Celle Ortsteile Garßen: Sicherheit an Schulen soll verbessert werden
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Garßen: Sicherheit an Schulen soll verbessert werden
14:45 01.07.2011
Von Oliver Gatz
Der Fußgängerüberweg an den Garßener Schulen soll neu gestaltet werden und mit optischen Veränderungen für mehr Sicherheit sorgen. Tempo 30 in dem Bereich ist erst einmal vom Tisch. Quelle: nicht zugewiesen
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Garßen

Die Verkehrssituation an den Garßener Schulen löst bei vielen Eltern Besorgnis aus. An der Alvernschen Straße in Höhe der Grundschule und der Erich-Kästner-Förderschule gibt es weder eine Tempo-30-Zone noch eine Fußgängerampel. So mancher Einwohner ist der Meinung, dass hier viel zu schnell gefahren werde und dass die Verwaltung endlich etwas tun müsse.

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Handlungsbedarf sieht auch Garßens Ortsbürgermeister Michael Bischoff (CDU). Um auf die Bedenken der Bürger hinzuweisen, nutzte er am Mittwoch den Besuch von Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende (SPD). Dieser machte gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung und Ortspolitikern eine Tour durch den Stadtteil und sah sich die Punkte an, bei denen Diskussionsbedarf besteht und wo Verbesserungen angemahnt werden. Das schloss die Verkehrssituation an den Schulen ein.

Nun zeichnen sich Verbesserungen ab - wenn auch nicht in der Form, wie von den Schuleltern und der Ortspolitik gewünscht. Eine Tempo-30-Zone wird nicht kommen. Und auch eine Fußgängerampel ist nicht im Gespräch. Was die Verwaltung möglicherweise schon nach den Sommerferien zum Schulstart umsetzen will, sind optische Veränderungen an dem Zebrastreifen. Die schwarz-gelben Masten für die Schilder sollen eine neue, auffälligere Signallackierung erhalten und in Zukunft in Weiß-Blau die Autofahrer auf den Bereich aufmerksam machen. Zudem soll durch eine neue Markierung der Straßenmitte eine optische Fahrbahnverengung erzielt werden.

"Das alles lässt sich mit geringen Mitteln herstellen", erläuterte Bischoff in der Ortsratssitzung nach der Begehung. "Das ist ein guter Kompromiss."

Dass es zu keiner Tempobegrenzung an den Schulen kommt, begründete die Verwaltung mit einem nicht nachweisbaren hohen Unfallrisiko. An drei verschiedenen Tagen nahmen Behördenmitarbeiter an der Alvernschen Straße Geschwindigkeitsmessungen vor. Ergebnis: Es gab keinen einzigen Tempo-Verstoß. Oliver Gatz