Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Celle Ortsteile Glasfaser-Netz im Landkreis: Countdown läuft
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Glasfaser-Netz im Landkreis: Countdown läuft
13:07 24.06.2018
Von Gunther Meinrenken
In den unterversorgten Gebieten wie hier in Garßen werben Vodafone und der Landkreis für ihr Glasfaser-Projekt. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

"Glasfaser für Celle" heißt das Vorhaben, mit dem der Landkreis High-Speed-Internet in die Region tragen will. Dort, wo eine Versorgung von unter 30 Mbit pro Sekunde besteht, dürfen die Gesetze des Marktes ausgehebelt werden. Sprich, der Landkreis kann nur dort aktiv werden, wo die Unternehmen sich nicht genug Profit versprechen und die Gebiete in der Internet-Steinzeit versauern lassen. Der Landkreis Celle hat diese Chance ergriffen und sich Vodafone als Partner ins Boot geholt.

Die Verteilung der bisherigen Vertragsabschlüsse ist allerdings nicht gleichmäßig verteilt. Die Bandbreite reicht von einer Quote von 8 beziehungsweise 13 Prozent in Unterlüß und Wathlingen bis zu dem absoluten Spitzenreiter Eldingen mit 72 Prozent. Sehr zufrieden ist auch Andreas Reimchen, Ortsbürgermeister von Garßen, mit dem Zuspruch in dem einzigen Celler Stadtteil, der in den Genuss von Glasfaser kommt. Bisher haben 38 Prozent der Haushalte einen Vertrag unterzeichnet.

"Wir haben uns mächtig ins Zeug gelegt, haben bei der Kirchengemeinde sogar ein Beratungsbüro eingerichtet. Glasfaser ist die Zukunft", ist Reimchen überzeugt und versteht nicht, warum in anderen Teilen des Landkreises, "die Leidenschaft nicht so sichtbar ist". Lob gibt es für die Garßener auch vom Landkreis. Sprecher Harmening: "In Garßen war die Resonanz auf das Projekt Breitband sehr positiv. Die Info-Veranstaltung dort war mit Abstand die beste von den Besucherzahlen her und auch die Zahl der Abschlüsse ist für eine der dichter besiedelten Flächen in den Ausbaugebieten sehr hoch."

Gerne würde der Landkreis das Glasfasernetz mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1000 Mbit pro Sekunde umfangreicher ausbauen, "weil die Zukunft der Region maßgeblich von einer guten digitalen Infrastruktur abhängt. Leider sind wir an gesetzliche Regelungen gebunden", so Harmening. Diese geben vor, dass die öffentliche Hand nur in unterversorgten Gebieten ausbauen kann. Zudem müsse in diesen Gebieten ein sogenanntes Marktversagen vorliegen, das heißt, dass es kein Telekommunikationsunternehmen gibt, das auf eigene Rechnung ausbauen will.

Dies führe zu teilweise abstrusen Situationen. "So hat die Telekom angekündigt, in Gebiete von Hambühren zu investieren, die weniger als 30 Mbit pro Sekunde haben. Bis heute hat das Unternehmen allerdings dort nicht angefangen, der Landkreis aber darf nicht." Dafür habe die Telekom aber nach der Entscheidung des Kreises begonnen, in Winsen zu investieren, wo es bis zum Stichtag keinen Ausbau angemeldet hatte und jetzt dem Landkreis Konkurrenz mache. "Das alles macht die Bestrebungen des Landkreises nicht einfacher und den Menschen, die gerne schnelleres Internet hätten, ist eine solche gesetzliche Regelung auch nur schwer vermittelbar", sagt Harmening.

Der in der Congress Union verabschiedete Abiturientenjahrgang des Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasiums zählt, ist sich Schulleiter Bernd Ostermeyer sicher, zu den "später sicherlich berühmten G8-Jahrgängen, die zwischen 2011 und 2019 nach einem schulischen Bildungsgang von acht Jahren am Gymnasium zurechtkommen mussten". 99 Schüler waren angetreten, 95 haben die Reifeprüfung bestanden. -

24.06.2018

Als echter Superstar kann er es sich erlauben, sein Publikum warten zu lassen. Für halb zwei in der Nacht ist Pietro Lombardis Auftritt angekündigt, die Diskothek „Inkognito“ ist so prall gefüllt wie die knappen Outfits mancher Gäste. Der Mann des Abends erscheint zwar mit Verspätung, aber dann gleich hundertfach. Man kann ihn leicht übersehen, so wenig sticht er in einfachem T-Shirt und mit Kappe heraus aus der Menge der überwiegend sehr jungen Besucher. Doch das Recken der Arme in die Höhe ist das Signal: Er ist da.

23.06.2018

Im Rahmen einer stimmungsvollen Abschlussfeier sind die Abiturienten des Celler Hölty-Gymnasiums verabschiedet worden. Es war das Jahr 2006, als die meisten von ihnen eingeschult wurden. Sie wurden hineingeboren in eine Zeit der Veränderungen. Vieles, was man sich damals noch nicht vorstellen konnte, ist bis zum Jahr 2018 wahr geworden.

25.06.2018