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Celle Ortsteile Große Resonanz bei Freibad-Party
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Große Resonanz bei Freibad-Party
17:28 31.07.2011
Die Westerceller ließen sich ihre "Nacht der heißen Rhythmen" durch frühherbstliche Temperaturen nicht vermiesen. Quelle: Gert Neumann
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Westercelle

Heiße Rhythmen im Freibad? Da müssen Männerträume wahr werden. Doch die Damenwelt hielt sich , der Temperatur ge-schuldet, züchtig bedeckt. Zunächst jedenfalls. Bei der „Zumba“-Danceshow des “Tanzhauses Celle“ sollte sich das etwas ändern. Schon strahlten die Augen von Jung und Alt gleichermaßen als die ungemein gelenkige Vortänzerin Valerie und ihre Truppe die Zuschauer begeisterte.

In Schwung gekommen waren die gut 900 allerdings schon zuvor, als sich die rot-grün-gewandete Rhythmus-Gruppe „Samba Beija Flor“ trommelnd den Weg zur Bühne ebnete. Rhythmus, der in die müden Glieder, in strahlende Gesichter und schließlich in die Herzen der Besucher ging. Das diesjährige Motto hatte endgültig die Abendkühle besiegt.

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Wohl auch, weil beim 9. „Westerceller Familienfest“ auf der „Freibad-Partywiese“ neben traditionellen Speisen „Feuriges“ in fester und flüssiger Form an den Speise- und Getränkeständen angeboten wurde.„Wir hatten im Vorfeld Bedenken“, räumte Andreas Röper vom Förderverein des Freibades ein. „Dass wir aber wieder die Besucherzahl des Vorjahres erreichen könnten, als hier der 4:0-WM-Sieg gegen Argentinien gefeiert wurde und der „Bär steppte“, damit konnten wir nicht rechnen. Die Resonanz spricht für unser treues Publikum.“

Dem, das sei zu erwähnen, wieder einiges geboten wurde. Den Wettbewerb im Verzehr schärfster Speisen gewann Frederik List, der dabei noch ungemein „cool“ blieb. Sein Gewinn, das Essen zu Zweit im „Taj Mahal Tan-doori“, war „heiß“ umkämpft.

Tanz- und Rhythmus-Gruppen, aber auch „Tanzhaus“-Diskjockey Florian begeisterte mit Mittanz-Musik. Den heißesten Programmpunkt Florian Sauer (Künstlername Hadewin) bieten zeigen. Doch eine kleine Zecke hatte den großen Feuerkünstler niedergestreckt. Der Stimmung hat es nicht geschadet. Das Fest sollte um 23 Uhr enden, ging aber bis 1 Uhr und (für die Offiziellen) nach „Afterworkparty“ bis 3.30 Uhr. Um 9 Uhr standen alle 24 Ehrenamtlichen zum Aufräumen wieder „auf der Matte.“

Freibad-Feste gibt es seit 2003, als das Bad nach 50 Jahren öffentlichem Betrieb vom Förderverein gerettet wurde. Mitsommernacht“, „Spanische Nacht“, „Bluesnacht“, „Schlager- und Oldie-Nacht“ „Italienische Nacht“, Country- und Wes-tern-Nacht“, „50er-Jahre-Nacht“, so die Titel der Vorläuferveranstaltungen. 2012 soll das Motto nach Besucherentscheid: „1000 und eine Nacht“ heißen. Vorfreude ist angesagt.

Von Gert Neumann