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Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Internationale Küche kennengelernt
16:17 21.07.2016
Die Kinder bereiteten ein afghanisches Nudelgericht mit roter und weißer Soße, deutsche Kartoffelpuffer mal etwas anders, spanische Kräuterkartoffeln, spanischen Eintopf und griechischen Bauernsalat zu. Quelle: Oliver Knoblich
Hambühren

HAMBÜHREN. Auf der Tagesordnung standen ein afghanisches Nudelgericht mit roter und weißer Soße, deutsche Kartoffelpuffer mal etwas anders, spanische Kräuterkartoffeln, spanischer Eintopf und ein griechischer Bauernsalat.

Unterstützt wurden die kleinen Köche von Iris Mesenbrink und Helfern aus dem Seniorenkreis. Janna (9) hat mit an dem spanischen Eintopf gearbeitet, der den Kindern besonders gut schmeckt: Der Topf ist bereits kurze Zeit später fast leer.

„Zuerst haben wir spanische Wurst in Öl angebraten“, erklärt Janna die Entstehung des Gerichts. Das Öl, das dann den Geschmack der Wurst angenommen hatte, wird dann zu einer Brühe hinzugegeben. „Das würzt“, weiß Janna.

Im Anschluss daran wurde dann noch Sellerie geschnippelt. „Der war ein bisschen hart, aber ich finde ein bisschen was zu beißen ganz gut.“ Dem kann auch Iris Mesenbrink nur beipflichten. „Die Kinder haben alles alleine gewürzt und abgeschmeckt. Sie mussten selber entscheiden, wie es besser schmeckt.“

Janna ist von dem Ergebnis positiv überrascht. „Ich dachte, es schmeckt schärfer, aber das stimmt gar nicht. Es schmeckt richtig gut! Außerdem ist es mal was Anderes als Nudeln mit Tomatensoße.“

Gina (10) hat sich zusammen mit Maximilian und Charlotte an den Möhrenpuffern versucht – ebenfalls mit Erfolg. „Zuerst haben wir Mehl genommen, in das Maximilian die Eier geschlagen hat.“ Dabei ging auch kein Ei daneben. Dann wurden gemeinschaftlich die Möhren gerieben.

„Das war ganz schön anstrengend“, meint Gina. Im Anschluss wurde alles gut durch- und zusammengeknetet und anschließend in der Pfanne gebraten. „Erst sind sie dauernd auseinander gefallen, aber dann haben wir noch ein Ei und Mehl dazu getan, dann ging es.“

Leo (12) hat beim griechischen Salat mitgeholfen. Auf die Frage, was ihm am meisten Spaß gemacht hat, antwortet er nach kurzem Überlegen grinsend: „Das Essen.“ Die afghanischen Nudeln und den Salat findet er am leckersten.

Beides schmeckt mal anders als die deutschen Gerichte, die die Kinder kennen. Insgesamt hatten alle Teilnehmer viel Spaß beim Kochen und Verspeisen der internationalen Gerichte. (ste)

Von Stefanie Franke