Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Ortsteile Katalog zur Ausstellung von Werken des Celler Künstlers RWLE Möller
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Katalog zur Ausstellung von Werken des Celler Künstlers RWLE Möller
16:29 12.01.2018
Von Andreas Babel
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Celle

RWLE Möller war mehr als ein Künstler, mehr als ein Antifaschist, mehr als ein kritischer Zeitgenosse, der seine Heimatstadt Celle unter die Lupe nahm. RWLE Möller wäre am 31. Oktober des vergangenen Jahres 65 Jahre alt geworden. Wäre er noch am Leben, so würde er heute sicher nicht sein Rentnerdasein pflegen, sondern immer noch seinen Finger in Wunden der Stadt legen.

Anlässlich dieses besonderen Geburtstages wird ab kommender Woche die Ausstellung „RWLE Möller. Künstler 1952 – 2001“ im Bomann Museum Celle gezeigt. Zu dieser Ausstellung hat die RWLE Möller Stiftung zusammen mit der Kuratorin der Ausstellung, Jasmin-Bianca Hartmann, einen Katalog herausgebracht, der in Text und Bild Celles wohl kritischtem Sohn ein Denkmal setzt.

An dieser Stelle wollen wir einen kleinen Auszug seiner Werke zeigen, wollen Appetit machen auf die Schau der Bilder, in denen ältere Celler vieles wiederfinden werden, was sie aus der einstigen Residenzstadt kennen. Der Arno-Schmidt-Fan hat sich nicht nur durch seine Bilder, sondern auch als Lokalforscher und als Publizist zweier Celler Lexika einen Namen gemacht. Zwischen 1969 und 2001 schuf Möller 442 Werke, von denen die allermeisten Ölgemälde sind. Der Künstler landete nach seiner Frühphase bei einer „ironisch-realistischen Darstellungsweise“, wie Hartmann feststellt. Er ist stark durch die deutsche Nachkriegsliteratur beeinflusst und reflektiert neben den Celler Gegebenheiten auch die großen Themen.

In sehr persönlichen Beiträgen zeichnen Möllers Weggefährten das Bild eines Paradiesvogels, der seine Homosexualität in schrillen Outfits und bewussten Auftritten inszenierte. Möller war ein politischer Mann, war Filmemacher, Fotograf und Schriftsteller, der etwas mit seinen Werken erreichen, etwas verändern wollte. Oskar Ansull hebt hervor, dass man sich mit ihm „wunderbar austauschen“ konnte. In seinen letzten Lebensjahren sei er „so etwas wie ein VIP in Celle“ gewesen, sagt Ansull.

Die Zukunft vorhersehen? Das kann auch Margrit Surburg nicht. Doch eines steht fest: Für die langjährige Inhaberin der traditionsreichen Weinhandlung Bornhöft an der Zöllnerstraße wird der 31. Januar kein Tag sein wie jeder andere. Seit 1984 – und damit 34 Jahre – war Surburg beinahe täglich im Geschäft tätig. Die Weinhandlung ist ihr Lebenswerk. Doch Ende des Monats ist Schluss. Surburg hört auf.

Carsten Richter 11.01.2018

Die WG/Die Partei-Fraktion im Celler Rat hat beantragt, dass der geplante Flächennutzungsplan „Baustoffrecycling Klein Ottenhaus" sowie der zugehörige Bebauungsplan überprüft werden.

Michael Ende 10.01.2018

Die Naturschutzbehörde der Stadt Celle hat in ein neues Laichgewässer für Lurche im Entenfang Boye bauen lassen. Es soll besonders den seltenen Knoblauchkröten und Moorfröschen eine Heimat bieten.

Michael Ende 09.01.2018