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Celle Ortsteile Kirchenkreis gibt grünes Licht für Bauprojekte
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Kirchenkreis gibt grünes Licht für Bauprojekte
17:43 21.06.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: David Borghoff
Celle

St.-Cyriacus-Gemeinde, Groß Hehlen: "Wir werden ein neues Gemeindehaus bauen", teilt der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Heiko Gevers, mit. Der Grund: Die bisherigen Flächen sind zu groß und in der Unterhaltung zu kostspielig.

Das neue Gemeindehaus wird das Pfarrhaus und die Kirche verbinden. "So entsteht ein zentraler Platz der Begegnung mit Kirchencampuscharakter", freut sich Pastor Michael Dierßen. Die Gesamtkosten werden im unteren siebenstelligen Bereich liegen. Die Kirchengemeinde, der Kirchenkreis und die Landeskirche tragen jeweils ein Drittel der Kosten. Refinanziert wird der Neubau zum Teil durch den Verkauf des alten Gemeindehauses und des Hauses der jungen Gemeinde. Außerdem hat die Gemeinde bereits mit Fundraising-Aktionen begonnen. Baubeginn soll noch dieses Jahr sein, mit der Fertigstellung wird 2019 gerechnet.

Kreuzkirchengemeinde, Neuenhäusen: Eine grundlegende Modernisierung des Gemeindehauses steht in der Kreuzkirchengemeinde an. Auch hier sind die Flächen für den tatsächlichen Bedarf zu groß. "Das Gebäude wird energetisch überarbeitet", erklärt Pastor Michael Kurmeier. Ein Teil der Fläche wird künftig vermietet. Auf 110 Quadratmetern sollen zwei Wohneinheiten à 55 Quadratmeter entstehen. "Noch ganz wichtig: Wir werden eine behindertengerechte Toilette schaffen. Bisher muss man bei uns zwei Treppen tief in den Keller gehen", so Kurmeier.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 850.000 Euro, von denen die Gemeinde 210.000 Euro übernehmen muss. "Wir haben Rücklagen und Einnahmen aus Verpachtung. Wir brauchen etwa 60.000 Euro frisches Geld und betreiben schon Fundraising. Ich sehe das ganz entspannt", meint Kurmeier.

Kirchengemeinde St. Marien, Wathlingen: Stark renovierungsbedürftig ist das derzeitige Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Marien in Wathlingen. Statt einer kostspieligen Sanierung hat der Kirchenvorstand einen anderen Weg gewählt. "Wir werden das ebenfalls sanierungsbedürftige Küsterhaus zum Gemeindehaus umbauen. Das ist die sinnvollste Lösung", sagt Sieglinde Ammann, Vorsitzende des Kirchenvorstands.

Im Augenblick ist der Rückbau bereits im Gange. Das Gebäude muss wahrscheinlich vollständig entkernt werden. Die Kosten werden auf etwa 800.000 Euro geschätzt. 450.000 Euro davon übernimmt der Kirchenkreis, den Rest zahlt die Gemeinde. Ammann setzt dabei auf LEADER-Mittel. "250.000 Euro wären möglich. Eine Entscheidung soll im November fallen. Außerdem beantragen wir noch Gelder bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz."

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