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Celle Ortsteile Nordwall: Celler Grüne haken nach
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Nordwall: Celler Grüne haken nach
18:18 12.03.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Der geplante Zwei-Richtungsverkehr im Nordwall gehört zum Verkehrskonzept Äußerer Ring. Bereits vor 15 Jahren hat der Rat beschlossen, die Straße gegenläufig auszubauen. 2,9 Millionen Euro hat die Stadt seitdem für den Erwerb der erforderlichen Grundstücke ausgegeben. Doch zuletzt fehlten immer noch sechs Immobilien, deren Besitzer nicht verkaufen wollten. Als Nigge im vergangenen Jahr auf dem Chefsessel im Neuen Rathaus Platz nahm, rollte er die Angelegenheit neu auf. Seine Planer sollten eine Streckenführung um die fehlenden Gebäude herum finden.

Das scheint nun der Fall zu sein. Nach Angaben aus dem Neuen Rathaus sei der Nordwall "zeitlich eingetaktet". Demnach soll die Planung den Fraktionsvorsitzenden Ende März vorgestellt werden. Ob die Stadt bereits einen Antrag auf Fördermittel gestellt hat, mochte Celles Oberbürgermeister nicht sagen. Genug Spielraum also für Spekulationen wie die von Zobel.

"Nach meinen Informationen sollen für 2019 schon Haushaltsmittel eingestellt worden sein und bereits seit Februar ein Antrag vorliegen. Wenn dies so sein sollte, hätte Nigge erneut die Politik bei einer wichtigen Entscheidung umgangen", sagt Zobel und fragt: "Hält die Verwaltung die Politik lediglich für ein Abnickgremium?" Außerdem möchte der Grünen-Fraktionsvorsitzende wissen, ob Behindertenverbände bei der Planung eingebunden worden seien und ob von den Anwohnern Straßenausbaubeiträge erhoben werden sollen.

Ein wenig Klarheit bringt das Verkehrsministerium in Hannover in die Angelegenheit. Auf Nachfrage der CZ sagt dessen Sprecher Eike Frenzel: "Es gibt noch keinen Antrag. Die Stadt hat allerdings signalisiert, dass sie das Vorhaben für das Jahresbauprogramm nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz anmelden möchte. Wenn bis Sommer ein Antrag gestellt wird, kann das Projekt noch nachträglich in das Programm aufgenommen werden."

Rar sind die Bauplätze in Celle, vor allem in Innenstadtnähe. Da dürften die Pläne der Bode-Pröve-Baugesellschaft, auf dem Gelände des Palais der 2011 verstorbenen Konzertsängerin Margarete Grote-Bourry vier Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus zu errichten, der Stadt eigentlich gerade recht kommen. Doch das Vorhaben des Uetzer Unternehmens in unmittelbarer Nachbarschaft der Hehlentorschule kommt nicht richtig vom Fleck.

Gunther Meinrenken 12.03.2018

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