Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Celle Ortsteile "Pianist in Trümmern" spielt in Celle
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile "Pianist in Trümmern" spielt in Celle
15:28 02.03.2018
Von Gunther Meinrenken
Ein Bild, das Aeham Ahmad berühmt machte. Der Pianist spielt in den Trümmern des zerbombten Flüchtlingslagers Jarmuk bei Damaskus auf der Straße Klavier.
Celle

Der Pianist, der mittlerweile weltweit Berühmtheit erlangt und 2015 den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte erhalten hat, wird an der BBS II am Lönsweg und in der Neuenhäuser Kirche spielen. Pastor Michael Kurmeier ist stolz, "dass er hier ein Konzert geben wird. Das ist unglaublich toll für Celle".

Der Kontakt war über den ehemaligen Superintendenten in Bleckede, Hans Jürgen Wiesenfeldt, zustande gekommen, der nach seiner Pensionierung wieder nach Celle gezogen war und sich hier der lokalen Amnesty-Gruppe angeschlossen hatte. Über einen Konzertbericht waren sie auf Ahmad aufmerksam geworden. "Das wäre doch was für unsere Amnesty-Gruppe", meinte Wiesenfeldt und nahm Kontakt mit Mechthild und Hans Karl Henne auf, einem Ehepaar aus Lüneburg, das mit Ahmad befreundet ist.

Beim Konzert werden die beiden aus Ahmads Buch "Und die Vögel werden singen. Ich, der Pianist aus den Trümmern" rezitieren. In der Autobiografie hat Ahmad seine Erlebnisse verarbeitet, erzählt er von seiner Kindheit in Jarmuk, wie er mit fünf Jahren Klavier gelernt hat, dem Leben im Flüchtlingslager, bis er über die Balkanroute nach Deutschland geflüchtet ist, wo er sich mit seinen Konzerten dafür einsetzt, seine Landsleute in Jarmuk nicht zu vergessen. Seine Eltern leben immer noch in Syrien. Seine Frau und seine beiden Söhne wohnen mittlerweile zusammen mit Ahmad in Wiesbaden.

"Die Welt kann ich nicht verändern. Ich kann die Bomben nicht verhindern. Ich muss mich ändern. Ich muss mir und meinen Leuten etwas Fröhlichkeit, etwas Schönes schenken. Das kann die Musik", sagte Ahmad am Donnerstagabend in einem Interview mit den Tagesthemen. Er hofft, eines Tages wieder nach Jarmuk zurückkehren zu können. Wenn Frieden ist, möchte er sein Klavier wieder auf die Straße schieben und mit den Kindern singen.

Von Anlegern für kleinere Segelschiffe zu Beginn des 18. Jahrhunderts hin zu einem modernen Jachthafen – der Hafen von Celle hat sich in den letzten 300 Jahren stark verändert. Und auch die Schifffahrt auf der Aller macht einen stetigen Wandel durch. Vieles, was hier in den letzten Jahrhunderten passiert ist, können wir uns heute kaum noch vorstellen. -

02.03.2018

Die Hustedter Schützendamen haben eine ruhige Hand bewiesen und den Kalli- und Rosi-Pokal ausgeschossen.

28.02.2018

Seine Bilder wirken fröhlich und gleichzeitig geheimnisvoll. Wer die Werke von Manfred Schmidt betrachtet, merkt schnell, dass er Autos, Motorräder, Schiffe und sogar Panzer liebt. Versehen sind sie mit Blumen. In Acrylfarbe auf Holz und Leinwand vermittelt seine gestische Malerei Lebensfreude pur. Lebensfreude, die auch der Künstler selbst ausstrahlt. Das Besondere am 55-jährigen Künstler selbst ist die Entstehung der Bilder. Die Malerei ist für ihn die Möglichkeit, sein Inneres zum Ausdruck zu bringen. In der Celler Schuhstraße werden die Werke des behinderten Künstlers ausgestellt.

28.02.2018