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Celle Ortsteile Rollenspiele brechen Sprachbarrieren an Celler Oberschule auf
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Rollenspiele brechen Sprachbarrieren an Celler Oberschule auf
18:55 29.01.2018
Von Katharina Baumgartner
Quelle: Oliver Knoblich
Celle-Heese

Im sogenannten "language village" gibt es fünf Stationen mit Requisiten, die Alltagssituationen möglichst realistisch repräsentieren und an denen Schüler Dialoge in englischer Sprache trainieren können. "Das ist greifbarer", sagt Englischlehrerin Wiebke Frede. Die Pädagogin sitzt an der "Tourist Information", hier diskutieren Lucas Schewe und Jeremias Matzke über eine "swamp tour" – eine Sumpftour. Der 14-jährige Lucas gibt zu, etwas nervös zu sein, doch in seiner Rolle lässt er sich davon nichts anmerken. Die Schüler seien anfangs immer etwas schüchtern, bestätigt Englisch-Fachleiterin Annette Klein. "Danach sind die meisten Schüler begeistert." Für Klein sei es spannend, wie die Schüler interagieren und miteinander in der Fremdsprache sprechen. Nach Ansicht der Lehrerin sollte der Unterricht häufiger praxisorientiert aussehen. "Englisch als eine lebendige Fremdsprache muss auch gesprochen werden", sagt Klein. Sprachen lernen sei eben nicht nur Grammatik pauken.

Der Schulflur wird zum Proberaum: Ausgestattet mit kleinen Hinweiskärtchen bereiten sich die Schüler auf ihren Dialog vor. Dann geht es an die jeweilige Station. Es bereitetet den Schülern sichtlich Spaß, die Situationen in englischer Sprache zu bewältigen – nicht zuletzt die Requisiten sorgen für Lacher, wenn an der "Police Station" der Polizeihut und die Handschellen ausgepackt werden. "Die Schüler bekommen auch direkt ein Feedback zurück", sagt Klein. Denn an jeder Station sitzt jeweils eine Lehrkraft, die den Schülern Tipps gibt.

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