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Celle Ortsteile Stillstand bei "Nachtigall"-Gelände
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Stillstand bei "Nachtigall"-Gelände
18:20 12.03.2018
Von Gunther Meinrenken
Hinter diesem Tor lebte die 2011 verstorbene "Nachtigall von Celle". Die Bebauung des Grundstücks kommt gerade nicht vom Fleck. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Im Oktober 2015 hatten die Investoren ihr Projekt erstmals im Ortsrat Hehlentor vorgestellt. Auf viel Gegenliebe stießen die Ausführungen des Architekten und Planers, Colin J. Garriock, damals nicht. Kritik entzündete sich unter anderem daran, dass die Bäume teilweise abgeholzt werden sollten, die Verkehrsanbindung unbefriedigend sei und man befürchtete, dass Eltern die ausgebaute Grundstückszufahrt ausnutzen würden, um ihre Kinder in Schule und Kindergarten zu chauffieren.

Dennoch gab der Rat der Stadt im November 2016 grünes Licht für das Bauvorhaben. Doch seitdem herrscht Stillstand. Grund dafür dürfte die Auflage sein, aus Denkmalschutzgründen auch die Villa der "Nachtigall von Celle" zu erhalten. Das Pikante dabei: Das Palais hatte die Stadt nach dem Tod der Konzertsängerin aus Kostengründen nicht mal geschenkt haben wollen. Der Investor hingegen soll es sanieren.

Im Neuen Rathaus möchte man nichts zum Stand der Dinge sagen, da "es sich um ein privates Bauvorhaben" handele. Doch so ganz unbeteiligt ist die Stadt nicht. Denn bei der Uetzer Baugesellschaft heißt es: "Das Projekt hängt beim Denkmalschutz. Wir haben das Gelände noch nicht erworben, aber wir halten an unseren Plänen fest. Im Augenblick ist alles allerdings zu vage, um konkrete Aussagen zu treffen."

Dem Publikum wurde zu Beginn des Programms ein fulminanter Abend versprochen und das Berliner Vokal-Ensemble hat geliefert. Nimmt man den Applaus als Indikator, dann waren sich die Zuschauer in der CD Kaserne einig: Das Konzert des A-cappella-Sextetts "Onair" in der CD-Kaserne war ein voller Erfolg.

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